Thematische Übersicht zu Finanzaufsicht mit 64 zugeordneten Begriffen, Definitionen und Beiträgen im wissenschaftlichen Gerhard-Merk-Archiv.
Verwandte Begriffe
Definition von High risk countries: nicht kooperierende Länder und Territorien mit unzureichender Geldwäschebekämpfung und besonderer Aufsicht.
Definition der Financial Action Task Force (FATF): Aufgaben, Sitz in Paris und Bedeutung für Geldwäschebekämpfung und nationale Aufsichtsbehörden.
Weiterbildungsprogramm für Personal europäischer Aufsichtsbehörden mit Kursen zur Verbindung von Praxis- und Forschungserfahrung im Finanzsektor.
Disziplinierungszwang bezeichnet im Finanzmarkt das Ausscheiden regelwidrig handelnder Marktteilnehmer und setzt Transparenz sowie Aufsicht voraus.
Definition von Dark Pool: ausserbörsliche Handelsplattform für Finanzprodukte, insbesondere zur Abwicklung grosser Orders mit weniger Markteinfluss.
Definition der Citigroup-Manipulation von 2004: Händler drückten Staatsanleihekurse und erzielten durch Rückkäufe einen Gewinn.
Definition von Bußgeld und Geldbuße: Bedeutung im Straßenverkehr, Finanzsektor und früher als kirchliche Wiedergutmachungszahlung.
Definition von Banker sowie der abwertenden Begriffe Bankster und Damager: Herkunft, Bedeutung und Einordnung im Finanzsektor.
Definition und Einordnung von Ausschusswahn, Ausschuss-Inflation und Ausschussismus im Finanzsektor sowie ihre Auswirkungen auf Aufsicht und Geschäftsabläufe.
Definition der präventiven Aufsicht: Eingriffe zum Schutz von Institut, Versicherung und Finanzsystem sowie rechtliche Grundlagen seit 2009.
Definition von Aufsichtskultur im Finanzsektor: Einrichtungen, ihr Zusammenwirken und die daraus entstandenen aufsichtsrechtlichen Regelungen.
Definition der Anlage-Empfehlung: erlaubnispflichtige Anlageberatung, Bankinteressen, Empfehlungen in Publikationen und aufsichtsrechtliche Bezüge.
Überblick über Hedge-Fonds-Arten: Makrofonds, Globalfonds, Wertvergleichsfonds und Dachfonds sowie die zunehmende Einflussnahme der Manager.
Definition von Go-go-Fonds: hochspekulative Kapitalverwaltungsgesellschaften und ihre aufsichtsrechtliche Einordnung in Deutschland.
Girogeschäft bezeichnet bargeldlosen Zahlungs- und Abrechnungsverkehr. In Deutschland sind diese Aktivitäten erlaubnispflichtig und beaufsichtigt.
Fund of Funds investieren überwiegend in andere Fonds. Erfahren Sie mehr über Dach-Hedge-Fonds, Risikostreuung und aufsichtsrechtliche Grundlagen.
Garantiegeschäft bezeichnet die gewerbsmäßige Übernahme von Bürgschaften, Garantien und Gewährleistungen für Dritte; in Deutschland erlaubnispflichtig.
Geeignetheit bezeichnet aufsichtsrechtlich die Prüfung, ob ein Geschäft zu den Mitteln und Anlagezielen eines Anlegers passt.
FESC bezeichnet das Forum der europäischen Wertpapieraufsichtsbehörden zum Informationsaustausch zwischen den zuständigen europäischen Gremien.
Definition der Follow-up-Prüfung: eine kurzfristig nach einer Prüfung angesetzte Kontrolle der Aufsichtsbehörde bei einem Institut auf der Watchlist.
Warum Beschäftigte im Finanzsektor ihr berufliches Wissen laufend aktualisieren müssen und Deutschland bei der Weiterbildung führend ist.
Definition des Finanzkonglomerats: Merkmale, Finanzdienstleistungen, Risiken, Aufsichtsbehörden und Entwicklung der Regulierung in Deutschland und Europa.
Definition der Finanzportfolioverwaltung: Vermögensbetreuung mit eigenem Entscheidungsspielraum sowie Erlaubnis-, Eigenkapital- und…
Definition der Finanzanalyse: Untersuchung von Märkten, Branchen und Unternehmen sowie regulatorische Anforderungen für Analysten und Banken.
Der Fachbeirat der BaFin berät die Finanzaufsicht. Erfahren Sie mehr über Mitglieder aus Wissenschaft, Finanzwirtschaft, Bundesbank und Verbraucherschutz.
Definition von Falscherklärung und Underreporting im Finanzmarkt: absichtliche Untererfassung von Umsatz, Gewinn oder Marktanteil gegenüber Behörden.
Definition von Family Office: Aufgaben, Organisationsformen privater Family Offices und Hinweise zu den aufsichtsrechtlichen Anforderungen.
Definition des Europäischen Systems der Finanzaufseher (ESFS): Entstehung, Ziele und Aufgaben bei der europäischen Finanzaufsicht ab 2011.
Emissionsabsprache bezeichnet die Aussicht auf eine Analystenempfehlung für ein emittiertes Papier. Solche Vereinbarungen sind aufsichtlich verboten.
Definition der Enlarged Contact Group (ECG): 1970 gegründeter Arbeitskreis zum internationalen Austausch aufsichtlicher Erfahrungen mit…
Deregistrierung bezeichnet die Entlassung eines Unternehmens aus aufsichtsrechtlichen Veröffentlichungspflichten – auch nach einem Delisting.
Definition des partiarischen Darlehns: ergebnisabhängiger Kredit mit gewinnabhängigen Zinsen und aufsichtsrechtlicher Abgrenzung zur stillen Gesellschaft.
Die Deckungsquote beschreibt im Bankwesen das Verhältnis von Eigenkapital und Kreditforderungen zu den gesamten Aktiva sowie die Deckung bei Hypothekenbanken.
Die Counterparty Risk Management Policy Group entstand nach dem LTCM-Kollaps und entwickelte Empfehlungen zum Risikomanagement bei Finanzinstrumenten.
Definition der Commodity Futures Trading Commission: US-Aufsichtsbehörde für Produktbörsen und die Einhaltung des Commodity Exchange Act.
Definition des Contractual Trust Arrangement (CTA): Auslagerung von Versorgungsaktiva an ein Treuhandunternehmen zur Anlage in Finanzinstrumente.
Der Lexikoneintrag erklärt Cleaning up after und die Rolle der Zentralbank nach dem Platzen spekulativer Blasen sowie Grenzen ihrer Instrumente.
Cold Calling bezeichnet unerlaubte telefonische Geschäftsanbahnung. Der Beitrag erläutert Risiken, Entscheidungsdruck und aufsichtsrechtliche Sanktionen.
Definition von Calls for Advice: Beteiligung beaufsichtigter Banken und Versicherungen an der Erarbeitung praxisnaher prudenzieler Vorschriften.
Definition der Capital Requirements Directive Transposition Group (CRD TG), ihrer Aufgaben und Bedeutung für die Umsetzung von Basel II und CRD.
Das Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel (BAWe) überwachte den Effektenhandel und ging 2002 in der BaFin auf.
Das frühere Bundesaufsichtsamt für Kreditwesen in Bonn überwachte Banken und ging am 1. Mai 2002 in der BaFin auf.
Definition der Beschwerdestelle im Finanzwesen: Aufgaben von Banken und Aufsichtsbehörden bei Kundenreklamationen und Beschwerden über Finanzdienstleister.
Definition des Beschwerdeverfahrens bei Finanzdienstleistern: Formblatt, Abgrenzung zur Streitschlichtung und Verhältnis zu zivilrechtlichen Klagen.
Definition von „Best Practice“ im Finanzaufsichtsrecht: Aufsichtsbehörden vergleichen erfolgreiche Verfahren und machen geeignete Lösungen für Institute…
Definition der Beteiligungsanzeige: Finanzinstitute müssen mittelbare Beteiligungen nach § 24 KWG den deutschen Aufsichtsbehörden melden.
Die Beteiligungsrichtlinie regelt die Transparenz bedeutender Beteiligungen an Banken und Versicherungen sowie mögliche Untersagungen durch Aufsichtsbehörden.
Bausparkassen finanzieren Wohneigentum mit festgelegten Zinskonditionen. Definition, Aufsicht, Statistik und rechtliche Grundlagen in Deutschland.
Warum strenge Bankenregeln Risiken zu Schattenbanken verlagern können und weshalb auch Finanzinvestoren einer Aufsicht unterliegen sollten.
Definition von Auswirkungsstudien (QIS): Aufsichtsrechtliche Untersuchungen zu den Auswirkungen neuer Regelungen auf Institute und ihren Geschäftsbetrieb.