Thematische Übersicht zu Finanzmarkt mit 122 zugeordneten Begriffen, Definitionen und Beiträgen im wissenschaftlichen Gerhard-Merk-Archiv.
Verwandte Begriffe
Definition der Finanzmarkt-Disziplinierungsfunktion: Warum internationale Finanzmärkte Regierungen begrenzen, aber Staatsverschuldung oft zu spät sanktionieren.
Finanzmarktrecht bezeichnet alle nationalen und internationalen Regelungen, die das Handeln auf Finanzmärkten ordnen, festlegen und bestimmen.
Definition von Finanzplatz: Bedeutung als Markt für Finanzprodukte sowie geographische Bezüge wie Finanzplatz London oder Finanzplatz Schweiz.
Cash and Carry bezeichnet den gleichzeitigen Kauf eines Wertpapiers und Verkauf eines entsprechenden Titels per Termin, finanziert durch Kredit.
Der Finanzmarkt umfasst Angebot und Nachfrage nach geldbezogenen Leistungen und Anlagen. Definitionen aus Finanztheorie, Aufsichtsrecht und EZB-Statistik.
Finanzmarktinstrumente sind standardisierte, handelbare Finanzprodukte wie Wertpapiere, Devisen, Edelmetalle, Optionen und Futures.
Finanzmarktmodelle vereinfachen die komplexe Wirklichkeit. Der Lexikoneintrag erläutert, warum Annahmen und Ergebnisse vorsichtig zu deuten sind.
Definition des Finanzmarkt-Zusammenbruchs: Wie Verkaufsdruck und Liquiditätsentzug Märkte lähmen und warum Zentralbank oder Staat eingreifen müssen.
Definition von Hoax im Finanzmarkt: erfundene, gefälschte oder irreführende Nachrichten zur widerrechtlichen Beeinflussung von Angebot und Nachfrage.
Headline-Hysterie bezeichnet den Einfluss reißerischer positiver oder negativer Schlagzeilen auf Entscheidungen professioneller Finanzmarktakteure.
Definition von Gütestelle und Schlichtungsstelle: Einrichtungen des Finanzmarkts zur aussergerichtlichen Beilegung von Streitfällen und ihre Einordnung.
Definition von verdeckt gemeinsamem Handeln: Verbundene Akteure treten am Finanzmarkt wie unabhängige Entitäten auf – meist zur Marktmanipulation.
Das Gleichlauf-Problem beschreibt gleichgerichtete Bewegungen verschiedener Anlageklassen weltweit und die daraus entstehenden Risiken fehlender…
Definition von Government Guaranteed Bonds (GBB): staatlich garantierte Anleihen privater Emittenten, Gebühren, Bedingungen und Bedeutung für den Finanzmarkt.
Gewinn bezeichnet den Überschuss von Erträgen über Aufwand, Kosten oder eingesetztes Kapital. Der Finanzlexikon-Eintrag erläutert wichtige Bedeutungen.
Definition von Gerüchtestreuen: Geplante Marktgerüchte zur Stärkung des eigenen Ansehens oder zur Schädigung der Konkurrenz und ihre Verbreitung.
Geldethik bezeichnet die vernunft- und gewissenbestimmte Haltung zum Geld sowie Grundsätze für ein faires Zusammenleben am Finanzmarkt.
Gap bezeichnet den Unterschied zwischen dem Eröffnungs- und dem Schlusskurs des Vortags an der Börse. Definition aus dem Finanzlexikon.
Definition von Gegenpartei-Risiko: Ausfall des Vertragspartners zwischen Geschäftsabschluss und Abwicklung sowie Abgrenzung zum Liquiditätsrisiko.
Gegenwert bezeichnet im Finanzmarkt den Geldwert einer Transaktion vor Gebühren. Erfahren Sie, wie sich dieser aus Stückzahl und Preis ergibt.
Der Friedhof-Markt bezeichnet einen Finanzmarkt mit stark fallenden Kursen, während potenzielle Investoren Käufe zurückhalten.
Definition von Fixgeschäft: Verträge mit festgelegter Leistungszeit sowie Transaktionen von Baissiers in Erwartung fallender Preise.
Definition von Flash Crash: Ein unerwarteter Ausfall elektronischer Handelssysteme und seine Folgen für Kurse und Hochfrequenzhandel.
Definition der Flat Tax: Einheitlicher Steuersatz für Einkommen- und Körperschaftsteuern und mögliche Auswirkungen auf Unternehmen, Privathaushalte und…
Definition der Forschungs-Partnerschaft: Banken finanzieren wissenschaftliche Untersuchungen durch Universitätsinstitute und nutzen die Ergebnisse für ihre…
Finanzstatistik bezeichnet staatliche und zentrale Informationen zu Daten und Variablen am Finanzmarkt. Mit Hinweisen auf EZB-Monatsberichte und Glossar.
Definition des weltweit tätigen Finanzinstituts: internationale Geschäftstätigkeit, Einfluss auf Finanzmärkte und Widerstandsfähigkeit gegenüber Verwerfungen.
Finanzkapital bezeichnet Geld auf Finanzmärkten, investierte Mittel und marxistische Vorstellungen zur Verbindung von Banken, Unternehmen und Staat.
Definition kartengestützter Finanzprodukte: Transaktionen, die Kunden mithilfe einer Karte auf dem Finanzmarkt tätigen können.
Definition des Begriffs Finanzdümmling: eine Person mit überschätzter Finanzkompetenz und fehlender Einsicht in komplexe Zusammenhänge.
Festlaufzeit bezeichnet ein Finanzmarkt-Engagement ohne Kündigungs- oder Rückzahlungsmöglichkeit vor Vertragsende. Definition und verwandte Begriffe.
Finanzasophie bezeichnet fehlendes Wissen über Finanzmärkte und den daraus entstehenden Argwohn gegenüber den dort Handelnden.
Finanzdienstleistungen umfassen Angebote mit Bezug zum Finanzmarkt – unabhängig davon, ob die Geschäfte gesetzlich oder aufsichtlich erlaubt sind.
Definition von Falscherklärung und Underreporting im Finanzmarkt: absichtliche Untererfassung von Umsatz, Gewinn oder Marktanteil gegenüber Behörden.
Entstofflichung bezeichnet die vermeintliche Abkopplung des Finanzsektors von der Realwirtschaft und ihre kritische Verwendung in Politik und Medien.
Die neue Erwartungstheorie erklärt Entscheidungen unter Unsicherheit und ihre Grenzen als Entscheidungshilfe im global verflochtenen Finanzmarkt.
Due Diligence bezeichnet die sorgfältige Prüfung von Risiken, Vermögenswerten und Geschäftsaussichten, besonders vor einem Unternehmenskauf.
Disziplinierungszwang bezeichnet im Finanzmarkt das Ausscheiden regelwidrig handelnder Marktteilnehmer und setzt Transparenz sowie Aufsicht voraus.
Definition von Crash: Kurseinbruch, Unternehmenszusammenbruch, Mehrfachinsolvenz und weltweiter Unterbruch des Waren- und Zahlungsverkehrs.
Definition von Crowding-out: Wie staatliche Kreditaufnahme durch bessere Konditionen private Nachfrage am Finanzmarkt verdrängt.
Definition des nationalen Champions im Finanzmarkt: die grösste Bank oder umsatzstärkste Börse eines Landes und seine globale Ausrichtung.
Definition von Chinesisierung: wachsende Abhängigkeit der deutschen Exportwirtschaft vom Handel mit China und mögliche Folgen für den Finanzmarkt.
Colbertismus bezeichnet die Abschottung eines nationalen Finanzmarkts von ausländischen Märkten und erläutert deren Risiken sowie mögliche Folgen.
Buy-side bezeichnet am Finanzmarkt kaufwillige Investoren, insbesondere institutionelle Anleger wie Investmentfonds und Unternehmen mit überschüssiger…
Definition von Blog und Weblog sowie Warnungen vor getarnten Kauf- und Verkaufsempfehlungen und möglicher Marktmanipulation im Internet.
Definition der Bankenverstaatlichung und Analyse ihrer möglichen Folgen für Finanzmarkt, Wettbewerb und Volkswohlstand im Kontext der Finanzkrise.
Definition der Ausstiegsklausel im Finanzmarkt: Vertragsvorbehalt zur Befreiung von Pflichten und Rücknahme von Mitteln bei ausbleibendem Ergebnis.
Definition von „Away“ im Finanzwesen: Bezeichnung für ein Geschäft, einen Preis oder Markt, an dem der jeweilige Geschäftspartner nicht beteiligt ist.
Definition marktsensibler Auskünfte im Finanzmarkt: Behördeninformationen, Verhaltensänderungen und die Vereinbarung von EZB und Europaparlament.
Attentismus bezeichnet das vorläufige Zurückhalten von Aufträgen am Finanzmarkt in Erwartung günstigerer Bedingungen, etwa sinkender Zinsen.