Finanzkapital (financial capital; capital economics)

Geld, das als Angebot oder Nachfrage auf dem Finanzmarkt in Erscheinung tritt. – Zahlungsmittel, die zum Erwerb von Aktiva wie Grundstücke, Gebäude oder Verwertungsrechte verwendet werden. – Das in Finanzinstrumenten investierte Geld einer Wirtschaftseinheit oder des betrachteten Währungsraums gesamthaft. – In der marxistischen Terminologie eine angeblich unausweichliche monopolistische Verschmelzung von Banken, Unternehmen und dem Staat. Weil der Wettbewerb dadurch im Binnenmarkt zum Erlöschen komme, würde dieser auf den Weltmarkt übertragen (Imperialismus-These; Marxist assertion of inevitably rising imperialism). – Siehe Anleger, Bankenmacht, Bankokratie, Finanzinvestition, ImperialismusThese). Finanzoligarchie, Geldkapital, Geldzweck, Gigabank, Hochfinanz, Kapital, Misochrematie, Systemkonflikt, finanzmarktlicher, Verschwörungstheorien.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Finanzkapital (financial capital; capital economics)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/finanzkapital-financial-capital-capital-economics/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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