Finanzjournalist (financial journalist)

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Person, die in den Medien allgemein und in Zeitungen im besonderen über Geschehnisse aus dem Finanzbereich berichtet und im Regelfall auch dazu Stellung nimmt. – Finanzjournalisten grosser Blätter erweisen sich häufig als äusserst sachkundig und kenntnisreich. Dazu können sie sich meistens auch auf umfangreiche und wohlgeordnete hauseigene Archive (in-house archives) stützen. Angehörige der Spitzengruppe der Finanzjournalisten sind weithin bekannt und geniessen in der Finanzwelt – aber auch bei politischen Parteien – ein hohes Ansehen. Nachweislich wirken sie meinungsbildend (opinion-forming) auch in die Zentralbank hinein. – Siehe Analyst, Demokratie-Defizit, Finanzforen, Jargon. – Vgl. Jahresbericht 2010 der BaFin, S. 211 (Überwachung manipulativer Meldungen) sowie den jeweiligen Jahresbericht der BaFin, Kapitel “Aufsicht über den Wertpapierhandel und das Investmentgeschäft”.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Finanzjournalist (financial journalist)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/finanzjournalist-financial-journalist/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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