Person, die in den Medien allgemein und in Zeitungen im besonderen über Geschehnisse aus dem Finanzbereich berichtet und im Regelfall auch dazu Stellung nimmt. – Finanzjournalisten grosser Blätter erweisen sich häufig als äusserst sachkundig und kenntnisreich. Dazu können sie sich meistens auch auf umfangreiche und wohlgeordnete hauseigene Archive (in-house archives) stützen. Angehörige der Spitzengruppe der Finanzjournalisten sind weithin bekannt und geniessen in der Finanzwelt – aber auch bei politischen Parteien – ein hohes Ansehen. Nachweislich wirken sie meinungsbildend (opinion-forming) auch in die Zentralbank hinein. – Siehe Analyst, Demokratie-Defizit, Finanzforen, Jargon. – Vgl. Jahresbericht 2010 der BaFin, S. 211 (Überwachung manipulativer Meldungen) sowie den jeweiligen Jahresbericht der BaFin, Kapitel “Aufsicht über den Wertpapierhandel und das Investmentgeschäft”.
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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