Geldkapitalbildung

Geldkapitalbildung umfasst in der konsolidierten Bilanz der monetären Finanzinstitute längerfristige Finanzierungsinstrumente. Dazu zählen Einlagen mit einer vereinbarten Laufzeit von mehr als zwei Jahren, Einlagen mit einer Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten, Schuldverschreibungen mit einer Laufzeit von mehr als zwei Jahren sowie Kapital und Rücklagen. Die Größe grenzt diese längerfristigen Mittel von den in M3 enthaltenen kurzfristigeren monetären Verbindlichkeiten ab.



— Aktualisierung vom 21.08.2026: Geldkapitalbildung bezeichnet in der konsolidierten Bilanz des MFI-Sektors die längerfristigen Verbindlichkeiten der monetären Finanzinstitute gegenüber im Euro-Währungsgebiet ansässigen Nicht-MFIs. Dazu gehören Einlagen mit längerer Laufzeit oder Kündigungsfrist, längerfristige Schuldverschreibungen sowie Kapital und Rücklagen. Die Geldkapitalbildung steht den kurzfristigeren, zur Geldmenge gerechneten Verbindlichkeiten gegenüber und ist daher ein Gegenposten bei der Analyse der Geldmengenentwicklung.

Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht – Mai 2026 , 21.05.2026 , PDF-S. 161. https://publikationen.bundesbank.de/caas/v1/media/994554/referenceDoc/1848f70c0a75eca85670941b7b2518f9.

Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht – Juni 2026 , 18.06.2026 , PDF-S. 150. https://publikationen.bundesbank.de/caas/v1/media/998608/referenceDoc/64e67324481c1983aed9dbd415327e5e.

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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Geldkapitalbildung“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/geldkapitalbildung/ (Stand: 21.08.2026).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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