Thematische Übersicht zu BaFin mit 115 zugeordneten Begriffen, Definitionen und Beiträgen im wissenschaftlichen Gerhard-Merk-Archiv.
Verwandte Begriffe
BaFin ist die offizielle Abkürzung für Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Eintrag im urheberrechtlich geschützten Finanzlexikon.
Der Fachbeirat der BaFin berät die Finanzaufsicht. Erfahren Sie mehr über Mitglieder aus Wissenschaft, Finanzwirtschaft, Bundesbank und Verbraucherschutz.
Definition der seit 2005 von der BaFin verwendeten Zwölf-Felder-Risikomatrix zur Risiko-Erkennung und Risiko-Zuordnung im Finanzwesen.
Überblick zur Hedge-Fonds-Aufsicht, ihrer Entwicklung in Deutschland und den USA sowie internationalen Regulierungsbemühungen seit 2009.
Definition des multilateralen Handelssystems (MTF): Funktionsweise, Abgrenzung zu bilateralen Systemen und Inserat-Systemen sowie Aufsichtspflichten.
Definition der Handelsüberwachungsstelle: Aufgaben, Unabhängigkeit von der Börsengeschäftsführung und Meldung von Unregelmäßigkeiten.
Definition von Haftpflichtversicherern und ihrer Aufsicht in Deutschland durch die BaFin sowie Prüfung der Solvabilität in Stress-Tests.
Definition von Haftungsdach: Unternehmen, die die Haftung für vertraglich gebundene Vermittler übernehmen, mit Verweisen auf Finanzvermittlung und BaFin.
Definition von Gerüchtestreuen: Geplante Marktgerüchte zur Stärkung des eigenen Ansehens oder zur Schädigung der Konkurrenz und ihre Verbreitung.
Definition verbotener Finanzdienstleistungen nach § 3 KWG: betroffene Institute, Folgen nach § 37 KWG und Hinweise der BaFin.
Definition von Geschäftsleitern bei Kredit- und Finanzdienstleistungsinstituten nach KWG sowie Anforderungen an die Fortführung des Betriebs.
Geldwäsche bezeichnet das Einschleusen illegaler Gelder in den Finanzkreislauf. Überblick zu Geldwäschegesetz, Bankenpflichten und Prävention.
Geldmakler und Finanzmakler vermitteln Darlehen zwischen Kreditinstituten. Definition, Erlaubnispflicht und Überwachung nach dem KWG.
Definition der Geeignetheits- und Angemessenheitsprüfung bei Wertpapierdienstleistern sowie Hinweise auf BaFin-Jahresberichte und verwandte Begriffe.
Aufsichtsrechtliche Anforderungen an die risikoorientierte Gefährdungsanalyse von Banken zur Vorbeugung von Geldwäsche sowie typische Mängel.
Definition und Aufgaben des zentralen Kontrahenten (ZGP/CCP): Vertragsabwicklung, Netting, Margen, Risiken und Aufsicht im Börsenhandel.
Definition des Fondsvermittlers: Welche Erlaubnis- und Haftungsdachpflichten beim Angebot von Anteilen einer Kapitalverwaltungsgesellschaft gelten.
Warum Beschäftigte im Finanzsektor ihr berufliches Wissen laufend aktualisieren müssen und Deutschland bei der Weiterbildung führend ist.
Definition von Finanztransfer- und Geldüberweisungsgeschäft: Aufgaben von Geldüberweisern, BaFin-Aufsicht, Erlaubnis nach § 32 KWG und ZAG.
Das Finanzmarktrichtlinie-Umsetzungsgesetz (FRUG) trat 2007 in Kraft und harmonisierte Vorschriften für Zulassung und Tätigkeit von Finanzdienstleistern.
Definition der Finanzportfolioverwaltung: Vermögensbetreuung mit eigenem Entscheidungsspielraum sowie Erlaubnis-, Eigenkapital- und…
Die Financial Services Authority (FSA) war Englands Allfinanzaufsicht und Vorbild für die deutsche BaFin. 2010 wurden ihre Befugnisse übertragen.
Die Finanzanalyseverordnung (FinAnV) regelt Erstellung und Verbreitung von Finanzanalysen sowie Anzeigepflichten gegenüber der BaFin.
Der Finanzbericht erläutert Berichts- und Veröffentlichungspflichten kapitalmarktorientierter Unternehmen sowie die Überwachung durch die BaFin.
Europäische Finanzberichte sollen bis 2020 in einem einheitlichen elektronischen Format vorliegen. Hintergrund und Zeitplan laut BaFin-Jahresbericht 2013.
Definition von Falschberatung: fehlerhafte Anlageempfehlungen, Versicherungsverträge, Beschwerden, Beweisprobleme und Kundenverantwortung bei Verlusten.
Erwerbsangebot verständlich erklärt: öffentliches Wertpapierangebot ohne beabsichtigte Kontrollerlangung und seine Überwachung durch die BaFin.
Definition der Erbschaftsgebühr: Bankenentgelt für die Umstellung des Kontos eines Verstorbenen auf die Erben und Aufsicht durch die BaFin.
Definition der Erlaubnis als Verwaltungsakt sowie Informationen zur Genehmigungspflicht für Finanzdienstleistungen und Bankgeschäfte nach § 32 KWG.
Der Emittenten-Leitfaden der BaFin fasst zentrale Bestimmungen des Anlegerschutzes, der Insiderverzeichnisse und Marktmanipulation zusammen.
Definition von Enforcer und Bilanzkontrolle: zweistufiges Enforcement-Verfahren durch DPR und BaFin bei börsennotierten Unternehmen.
Die EdW schützt Kundengelder bestimmter Finanzdienstleister und wird von der BaFin überwacht. Informationen zu Aufgaben, Rechtsgrundlage und Aufsicht.
eLolly bringt private Darlehensgeber und -nehmer zusammen. Der Lexikoneintrag erläutert Funktionsweise und aufsichtsrechtliche Grenzen nach dem KWG.
Definition des Emissionsgeschäfts: Übernahme von Wertpapieren, Geldmarktinstrumenten oder Derivaten für eigenes Risiko und gesetzliche Vorgaben.
Definition von Eigenversicherern und Captive Insurance Companies: Konzernrisiken, Prämienanlage, Rückversicherung, Selbstbehalte und BaFin-Aufsicht.
Directors' Dealings bezeichnet Geschäfte leitender Angestellter mit Wertpapieren ihres Unternehmens und deren gesetzliche Meldepflicht nach dem TUG.
Definition bilateraler Derivategeschäfte: Risiken, mangelnde Transparenz, OTC-Handel und regulatorische Maßnahmen der G20 und BaFin.
Die Derivate-Informationspflicht umfasst Risikohinweise zu Basiswert, Ertrag, Kurs-, Währungs- und Bonitätsrisiken sowie Meldepflichten.
Überblick zur 1992 gegründeten Deutschen Börse AG, ihren Gesellschaften sowie den Übernahme- und Fusionsplänen mit London und New York.
Definition der Deutschen Industriekreditbank (IKB): Beteiligung der KfW, Krise durch Subprime-Engagements 2007 und Übertragung an Lone Star.
Aufgaben, Organisation und Bilanzkontrolle der Deutschen Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) bei börsennotierten Unternehmen.
Definition der Depotbank: Verwahrung und Verwaltung von Vermögenswerten, rechtliche Anforderungen nach KWG und InvG sowie BaFin-Aufsicht.
Definition von Debt Principles: Offenlegungspflichten für grenzüberschreitende öffentliche Angebote und die Handelszulassung von Schuldverschreibungen.
Definition der Deckungsprüfung: Aufsichtliche Kontrolle, ob Vermögenswerte zur Deckung von Pfandbriefen gesetzlichen Vorgaben entsprechen.
Die Deckungsquote beschreibt im Bankwesen das Verhältnis von Eigenkapital und Kreditforderungen zu den gesamten Aktiva sowie die Deckung bei Hypothekenbanken.
Deckungsstockfähig bezeichnet Wertpapiere, die deutsche Versicherungen gesetzlich vorgeschrieben in ihre Rücklagen aufnehmen dürfen.
Definition des Cross-Border-Geschäfts: Ausländische Finanzdienstleister wenden sich ohne inländische Niederlassung an Kunden und benötigen dafür eine Erlaubnis.
Definition des nackten Credit Default Swaps: Transaktionen ohne Besitz des zugrunde liegenden Basiswerts, die seit Juli 2010 weithin verboten sind.
Erklärung des Begriffs „Complex Financial History“: Finanzielle Verpflichtungen bei Fusionen und Übernahmen sowie Hinweise im Emissionsprospekt.
Definition von Complex Group in der Bankenaufsicht: global operierender Bankkonzern mit Verweisen auf BaFin-Berichte und verwandte Begriffe.