Thematische Übersicht zu Finanzlexikon mit 383 zugeordneten Begriffen, Definitionen und Beiträgen im wissenschaftlichen Gerhard-Merk-Archiv.
Verwandte Begriffe
Hohlgewinn bezeichnet historischen Zusatzverdienst durch künstliche Hohlräume in Waren, besonders im Bäckerhandwerk und bei Reisigbündeln.
Harpax und Harpagon bezeichnen eine geldgierige, geizige Person. Bedeutung, Synonyme und verwandte Begriffe aus dem Finanzlexikon.
„Haushalt, privater“ ist eine teilweise gebrauchte Bezeichnung für den Privathaushalt. Kurzdefinition aus dem Finanzlexikon.
Grosskoz bezeichnet eine Person, die mit Geld und Reichtum prahlt. Erfahren Sie mehr über Bedeutung, jiddische Herkunft und Schreibweise.
Globo bezeichnet eine von manchen Autoren vorgeschlagene künftige Weltwährung, möglicherweise mit Edelmetallmünzen und einlösbaren Banknoten.
Geldverprass bezeichnet in älteren Dokumenten die unbedachte und leichtfertige Verschwendung von Zahlungsmitteln.
Bedeutung von „Geldvettel und Geldschlampe[r]“: eine wohlhabende, knickerige und äusserlich ungepflegte Person. Siehe auch Geiz.
Geldwatschen bezeichnet das Schlagen mit einem Geldbündel ins Gesicht als Bestrafung und Demütigung in bestimmten Milieus.
Geldtussi bezeichnet abwertend eine junge Frau, die geistige und charakterliche Schwächen durch unbesonnenes Kaufen für ihren Freund auszugleichen sucht.
Geldunterschlagung bezeichnet die rechtswidrige Aneignung anvertrauter Summen für sich selbst oder andere. Definition und verwandte Begriffe.
Geldverbrauch bezeichnet verbreitet die Ausgaben einer Person oder eines Privathaushalts. Der Begriff wird sachlich als ungenau kritisiert.
Definition von „Geldvergessliche“: Personen, die fällige Zahlungen vergessen und dadurch Rechnungsstapel oder Zahlungsausstände verursachen.
Definition von Geldmulde und Geldkuhle: Versteck im Fußboden oder in der Wand zur diebessicheren Aufbewahrung von Geld im häuslichen Bereich.
Definition von Geldmund und Goldmund: Menschen, die gegen Bezahlung reden, über Geld sprechen oder auffälligen Zahnschmuck tragen.
Geldherrschaft bezeichnet den Einfluss finanzstarker Personen oder Gruppen auf politische Entscheidungen. Definition mit englischer Übersetzung und Verweisen.
Geldsauger bezeichnet umgangssprachlich eine Person oder Entität, die einem Menschen sein Geld absaugt. Definition und verwandte Begriffe.
Geldjeans bezeichnet einen ungewöhnlichen Aufbewahrungsort für Geld und Wertgegenstände. Herkunft und verwandte Begriffe im Finanzlexikon.
Geldkirche bezeichnet eine zweifelhafte religiöse Institution, die unter dem Anschein von Religion Geld und Vorteile von Gläubigen einfordert.
Definition von Geldgockel, Geldgickel und Geldpfau: ein unangenehmer Mann, der wegen seines Reichtums von Frauen begehrt wird.
Definition von „Geld, leichtverdientes“: eine im Verhältnis zur erbrachten Leistung ungewöhnlich hohe Zahlung oder Belohnung.
Geldangst oder Chremaphobie bezeichnet eine krankhafte Abneigung gegenüber Geld. Definition mit Verweisen auf verwandte Begriffe im Finanzlexikon.
Geldbetrag bezeichnet eine bestimmte Summe Geldes. Der Begriff wird sprachlich eingeordnet und mit Hendiadyoin in Verbindung gebracht.
Definition von Gebührenordnung und Gebührenverzeichnis: Unterschiede zwischen behördlich festgelegten Gebühren und privatwirtschaftlichen Leistungsangeboten.
Definition von Flaute und Flauheit an der Börse: Marktverhältnisse mit unterdurchschnittlichen Umsätzen sowie verwandte Finanzbegriffe.
Fluchgeld bezeichnet historische Strafzahlungen für Gotteslästerung oder Fluchworte sowie Kapital aus Unrechtshandlungen, dem ein Fluch zugeschrieben wird.
Feuerwerk bezeichnet an der Börse eine starke Auf- oder Abwärtsbewegung eines Wertpapierkurses infolge von Machenschaften. Mit Verweisen auf Boom und Hausse.
Definition von „actionable“ in der Finanzsprache: Vorhaben, die in naher Zukunft in Angriff genommen oder abgeschlossen werden können.
Entität bezeichnet ein unterscheidbares Einzelstück oder Rechtssubjekt. Der Finanzlexikon-Eintrag erklärt Bedeutungen in Wirtschaft, Finanzwelt und Recht.
Definition von Drittgattingeld: Sozial- und Krankenkassenleistungen an die dritte Ehefrau unter bestimmten rechtlichen Voraussetzungen.
Dividendenperle bezeichnet die Aktie einer Gesellschaft, die regelmäßig hohe Gewinne aus ihrer Geschäftstätigkeit ausschüttet.
Eine Dax-Future-Option ist ein Optionsvertrag, der sich auf einen bestimmten Indexstand des Dax bezieht. Begriff kurz erklärt.
Definition der Contingent Credit Line: 1999 vom IWF geschaffene Möglichkeit, in einer besonderen Krisenlage rasch Darlehen zu erhalten.
Definition der Bunga-Bunga-Prämie: geldwerte Vergünstigungen oder Stellen für Personen, die bei erotischen Festlichkeiten einflussreicher Herren unterhalten.
Definition der Bruttostaatsschuld: die gesamthafte Verschuldung aller Wirtschaftssubjekte in einem Land. Mit Verweisen auf öffentliche und private…
Definition von Buchmacher: Dienstleister, der Wetten auf Ereignisse mit offenem Ergebnis annimmt. Mit Hinweisen zu Konzession und Aufsicht.
Branntweingeld bezeichnet in älteren Dokumenten auch Schweigegeld – eine Zahlung dafür, dass jemand bekannte Umstände geheimhält.
Bordereau oder Bordero bezeichnet in der älteren Literatur ein Verzeichnis von Wertpapieren. Definition aus dem Finanzlexikon.
Definition von Börsen-Arbeitskabinen: abhörsichere Räume für Börsenmitglieder und Gründe für ihre abnehmende Bedeutung durch IT und elektronische Börsen.
Blutgeld bezeichnet Sühne- und Zahlungen nach Tötung oder Verletzung sowie unrechtmäßig erworbene Einnahmen. Definition und Herkunft im Finanzlexikon.
Börsenfieber bezeichnet einen Kaufrausch an der Börse. Das Finanzlexikon verweist auf verwandte Begriffe wie Hausse, Rally und Überschwang.
Definition von Bönhase und Böhnhase: eine ohne Erlaubnis und Beaufsichtigung am Finanzmarkt arbeitende Person oder Firma.
Bohranteil bezeichnet historische Anteilsscheine von Bohrunternehmen zur Rohstoffsuche. Heute besitzen die Urkunden hohen Sammlerwert.
Definition von „Börsenspieler“: Abgrenzung zwischen Spekulanten und Spielern, Börsenrisiken, Marktfunktion und rechtliche Hinweise.
Definition von „Bon“ im Finanzlexikon: ein Wertgutschein. Mit Hinweis auf den urheberrechtlich geschützten Inhalt.
Börsenstimmung bezeichnet die Neigung von Käufern und Verkäufern, Engagements einzugehen, und hängt von den Erwartungen der Marktteilnehmer ab.
Boneyard ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für die Federal Reserve Bank of New York. Definition aus dem Finanzlexikon.
Definition von Börsentipp und kritische Einordnung: Warum angeblich gewinnträchtige Börsenempfehlungen mit Vorsicht zu betrachten sind.
Definition von Bias im Finanzwesen: Wie neutrale, positive und negative Einschätzungen die erwartete Geldpolitik und Zinsentwicklung beschreiben.
Definition von Blind Trust: Ein treuhänderisch verwalteter Fonds, bei dem der Begünstigte keinen Zugriff auf Informationen oder Anlageentscheidungen hat.
Bibalien bezeichnete früher zweckgebundenes Geld für Trinkgelage, besonders bei Zünften und Studentenverbindungen. Mit Verweisen auf verwandte Begriffe.