Thematische Übersicht zu Europäische Zentralbank mit 79 zugeordneten Begriffen, Definitionen und Beiträgen im wissenschaftlichen Gerhard-Merk-Archiv.
Verwandte Begriffe
Der EZB-Neubau im Frankfurter Ostend verbindet die denkmalgeschützte Grossmarkthalle mit modernen Gebäuden. Erste Umzugswelle: 3. November 2014.
Die EZB informiert über ihre Tätigkeit, Haushaltsausgaben und Prüfungen durch den Europäischen Rechnungshof. Definition der Rechenschaftspflicht.
EZB-Zeit bezeichnet die Ortszeit am Sitz der Europäischen Zentralbank in Frankfurt am Main. Definition aus dem Finanzlexikon.
Bedeutung von „European Central Bad Bank“: anzügliche Bezeichnung für die EZB im Zusammenhang mit Kapitalerhöhung und Staatsanleihenkäufen.
Definition des Europäischen Amts für Betrugsbekämpfung (OLAF): EU-Behörde in Brüssel zur Aufdeckung von Unregelmäßigkeiten und mit weitreichenden…
Der Erweiterte Rat ist ein Beschlussorgan der EZB mit Präsident, Vizepräsident und den Zentralbankpräsidenten aller EU-Mitgliedstaaten.
Big Wim bezeichnet im Finanzjournalismus Willem F. Duisenberg, den ersten Präsidenten der EZB von 1998 bis 2003.
Definition des Zwölfmonatstenders: Die EZB stellte Banken über ein Jahr Liquidität bereit und berechnete den Zinssatz anhand des durchschnittlichen Leitzinses.
Hereinnahme bezeichnet bei der EZB den Kauf von Wertpapieren oder Aktiva zur späteren Rückgabe und dient der Liquiditätsabschöpfung.
Definition der Hereinnahme von Termineinlagen als geldpolitisches Instrument der EZB zur Feinsteuerung und Liquiditätsabschöpfung am Markt.
Definition des Höchstbietungsbetrags im EZB-Tender: Obergrenze für Gebote einzelner Geschäftspartner und Rolle der Bundesbank im OMTOS.
Definition des Höchstbietungssatzes: der höchste Zinssatz, zu dem Geschäftspartner der EZB bei Zinstendern Gebote abgeben können.
Der HVPI misst die Verbraucherpreisentwicklung im Eurosystem. Definition, Berechnung durch Eurostat, Gewichtung, Aussagekraft und Quellen.
Definition des Hauptrefinanzierungsgeschäfts (HRG): wöchentliches Offenmarktgeschäft der EZB, seine Laufzeit, Tenderverfahren und geldpolitische Rolle.
Definition des Haushaltsausschusses im ESZB: Beratung des EZB-Rats zum EZB-Haushalt und Grundstücksplanung für den Neubau in Frankfurt.
Das Handbook of National Accounting erklärt die einheitliche Erfassung und Verbuchung von Finanzdienstleistungen in der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung.
Definition von Geschäftspartner im Finanzwesen: Gegenpartei eines Finanzgeschäfts und Anforderungen an Geschäftspartner der EZB.
Definition der zentralbanklichen Gestaltungsmacht: Vorwürfe gegen Zentralbanken und die Verantwortung der Eurozonen-Regierungen für die Krise.
Definition der währungsunion-internen Geldvermehrung: Staatlich garantierte Bankanleihen als EZB-Sicherheiten und die daraus entstehenden Inflationsrisiken.
Definition der mittleren Geldmenge: M1 plus Einlagen mit bis zu zwei Jahren Laufzeit oder bis zu drei Monaten Kündigungsfrist. Siehe M2.
Definition der Geldmengenaggregate nach der EZB: geldliche Verbindlichkeiten von MFIs und Zentralstaaten gegenüber Nicht-MFIs im Euro-Währungsgebiet.
Fragmentierung bezeichnet unterschiedliche Kreditzinsen trotz eines einheitlichen EZB-Leitzinses, etwa zwischen Deutschland, Italien und Spanien.
Bedeutung des Finanzjournalisten-Beinamens „Franc fort, Monsieur“ für Jean-Claude Trichet und seine Rolle bei Franc und EZB.
Definition des pauschalen Freibetrags: Kreditinstitute können diesen festen Betrag bei der Berechnung ihres EZB-Mindestreserve-Solls abziehen.
Definition marktfähiger Finanzinstrumente nach der EZB: Repo-Geschäfte, Geldmarktfondsanteile, Geldmarktpapiere und kurzfristige Schuldverschreibungen.
Definition geldpolitischer Feinsteuerungs-Operationen der EZB: unregelmäßige Offenmarktgeschäfte zum Ausgleich unerwarteter Liquiditätsschwankungen.
Definition der autonomen Faktoren bei der EZB: Bilanzposten außerhalb geldpolitischer Instrumente, darunter Staatseinlagen und Banknotenumlauf.
Definition des Fälligkeitstags bei der EZB: Er bezeichnet das Datum, an dem eine geldpolitische Operation ausläuft, etwa bei Rückkäufen oder Swaps.
Definition der ständigen Fazilität: Einlage- und Spitzenrefinanzierungsfazilität der EZB als Zinsgrenzen und Signale der Geldpolitik.
Definition des Europäischen Systems der Zentralbanken: EZB und nationale Zentralbanken aller EU-Mitgliedstaaten, einschließlich der Staaten ohne Euro.
Das Europäische Währungsinstitut (EWI) koordinierte die nationalen Zentralbanken und bereitete die Errichtung des Europäischen Systems der Zentralbanken vor.
Definition des Euro-Referenzkurses: der von der EZB arbeitstäglich veröffentlichte Marktpreis des Euro gegenüber wichtigen internationalen Währungen.
Definition des Euro Retail Payments Board (ERPB): Aufgaben, Zusammensetzung, EZB-Vorsitz und Ablösung des SEPA-Rats im Jahr 2013.
Definition des Eurosystems nach Artikel 282 AEUV: EZB und nationale Zentralbanken der EU-Staaten mit dem Euro als Währung.
Definition des effektiven nominalen und realen Euro-Wechselkurses nach EZB, einschließlich Berechnung und Verweisen auf relevante Monatsberichte.
Überblick zu EZB-Netzwerken: Ziele, Gründung und Forschung von Inflation Persistence Network und Wage Dynamics Network zu Preisen, Löhnen und Geldpolitik.
Der Europäische Rechnungshof (EuRH) prüft die Rechtmäßigkeit und ordnungsgemäße Verwendung der Einnahmen und Ausgaben der EU.
Eintrag zum Vorschlag eines Europäischen Finanzministeriums, seiner Begründung sowie den politischen und finanzverfassungsrechtlichen Einwänden.
Der Estland-Streit vor dem Euro-Beitritt 2011: Rezession, Inflation, Wechselkursrisiken und die Argumente für Estlands Aufnahme.
Definition des ESZB-Geschäftstags: Tage, an denen die EZB und mindestens eine nationale Zentralbank für geldpolitische Operationen geöffnet sind.
Euroflucht bezeichnet die Verlagerung von Euro-Guthaben in andere Währungen oder Edelmetalle aus Misstrauen und Inflationsfurcht.
Definition des Eurogebiets: Europäische Staaten mit dem Euro als Währung und einer gemeinsamen Geldpolitik unter Verantwortung der EZB.
Der EURIBOR ist ein Durchschnittswert europäischer Geldmarktsätze. Erfahren Sie, wie Banken Angebotssätze melden und Durchschnittswerte berechnet werden.
Der Euro-Leitkurs bezeichnet den offiziellen Wechselkurs der WKM-II-Währungen gegenüber dem Euro und bildet die Grundlage der Schwankungsbandbreiten.
Definition und Entwicklung der Europäischen Währungsunion: Euro-Einführung, Krisen, Stabilisierung, politische Entscheidungsfindung und EWU-Herausforderungen.
Die Ein-Euro-Note-Bewegung fordert Banknoten zu einem Euro, besonders in Italien und Griechenland. Gründe, Kritik und EZB-Position im Überblick.
Das Ein-Stimmen-Prinzip im EZB-Rat: Jede Stimme zählt gleich, unabhängig von der Größe der Volkswirtschaft. Bedeutung und Einfluss im Überblick.
Das Einwirkungsverbot nach Artikel 130 AEUV schützt die Unabhängigkeit der EZB und nationalen Zentralbanken vor politischer Einflussnahme.
Definition der Durchschnittserfüllung: Banken erfüllen ihre EZB-Mindestreservepflicht anhand durchschnittlicher Reserveguthaben und stabilisieren so…
Definition von ECB-Observer: Eine deutsche Expertengruppe bewertet die EZB-Politik und möchte das Verständnis für Geldpolitik in der Öffentlichkeit stärken.