Thematische Übersicht zu Europäische Währungsunion mit 23 zugeordneten Begriffen, Definitionen und Beiträgen im wissenschaftlichen Gerhard-Merk-Archiv.
Verwandte Begriffe
Definition und Entwicklung der Europäischen Währungsunion: Euro-Einführung, Krisen, Stabilisierung, politische Entscheidungsfindung und EWU-Herausforderungen.
Die Griechenland-Krise ab 2010: Staatsverschuldung, Hilfspakete, Euro-Risiken, Banken und Folgen für die Europäische Währungsunion.
Definition des EWU-Sprengsatzes: Wettbewerbsunterschiede in der Europäischen Währungsunion, ihre Folgen und die Entwicklung einer Transferunion.
Der Estland-Streit vor dem Euro-Beitritt 2011: Rezession, Inflation, Wechselkursrisiken und die Argumente für Estlands Aufnahme.
Definition der Euro-Anleihe: EUR-denominierte Begebung und geplante Staatsanleihe mit gesamtschuldnerischer Haftung der Euro-Mitgliedstaaten.
Definition der Bargeldunion: Einführung von Euro-Banknoten und -Münzen am 1. Januar 2002 sowie Ausgabe deutscher Münzpäckchen ab Dezember 2001.
Definition von Hellenoschwärmerei, Philhellenismus und Gräkomanie sowie historische Einordnung im Kontext Griechenlands und der Eurokrise.
Definition von Gruppendruck: Wie Bail-outs seit 2009 Haushaltsdisziplin, Reformanreize und Wettbewerbsfähigkeit in der Währungsunion beeinflussten.
Definition des aussenwirtschaftlichen Gleichgewichts: Exporte und Importe über mehrere Jahre, EWU, Maastricht-Kriterien und Finanzkrise.
Goldopfer bezeichnet den Einsatz von Goldreserven zugunsten hoch verschuldeter EWU-Staaten. Der Lexikoneintrag erläutert die Kritik daran.
Definition der währungsunion-internen Geldvermehrung: Staatlich garantierte Bankanleihen als EZB-Sicherheiten und die daraus entstehenden Inflationsrisiken.
Die Frauenarbeitsquote bezeichnet den Anteil weiblicher Beschäftigter an den Erwerbstätigen und entwickelte sich in der EWU seit 2007 bemerkenswert.
Definition von Finanzsolidarität: Euro-Bonds, Bailout und Transferunion sowie Auswirkungen auf Staatsanleihen, Steuerzahler und das Vertrauen in den Euro.
Lexikonartikel zu Finnlands Euro-Mitgliedschaft, der Finanzkrise, der Wahl 2011 und dem Unmut über Hilfen für Krisenstaaten.
Der Fiskalpakt stärkt Haushaltsdisziplin und Defizitkontrolle, ist aber keine Fiskalunion. Ursachen, Kritik und Grenzen des Abkommens im Überblick.
Definition von „Finanzier“: Geld- und Kapitalgeber, historische Bedeutung als Verwalter von Einkünften sowie Verwendung im Finanzjournalismus.
Das Europäische Währungsinstitut (EWI) koordinierte die nationalen Zentralbanken und bereitete die Errichtung des Europäischen Systems der Zentralbanken vor.
Europayer bezeichnet EWU-Staaten, die entgegen ursprünglicher Vereinbarungen für die Schulden anderer Mitgliedstaaten haften und zahlen.
Definition von Exit: Ausstieg aus Transaktionen, Unternehmen oder expansiver Geldpolitik sowie mögliche Folgen eines Euro-Austritts.
Definition gemeinsamer Euro-Anleihen, ihre Risiken für Steuerzahler und Staaten sowie Kritik an Moral Hazard, Haftung und fehlender Fiskaldisziplin.
Euroisierung bezeichnet die Übernahme des Euro durch Staaten außerhalb der Eurozone. Erfahren Sie mehr über Vorteile, Nachteile und Folgen.
Definition der Binnenflexibilität in der EWU: Erforderliche Anpassungsmechanismen, Wettbewerbsfähigkeit, Staatsverschuldung und Reformen ohne…
Definition von „Bazooka“: geballte Finanzmittel der EWU zur Überwindung der Vertrauenskrise sowie mögliche EZB-Käufe von Staatsanleihen.