Thematische Übersicht zu Finanzkrise mit 36 zugeordneten Begriffen, Definitionen und Beiträgen im wissenschaftlichen Gerhard-Merk-Archiv.
Verwandte Begriffe
Definition der Finanzkrise: systemische Störungen, Subprime-Krise, Vertrauensverlust, staatliche Rettungsmassnahmen und Folgen für Wirtschaft und…
Der Lexikoneintrag untersucht die Lasten der Finanzkrise, Vermögensverluste begüterter Anleger und die Folgen für die Mittelklasse.
Der Lexikoneintrag untersucht die Ursachen von Finanzkrisen, insbesondere übermäßige Verschuldung, und erörtert ihre mögliche Vermeidbarkeit und…
Erklärung des Begriffs CDO-Krise und seines Zusammenhangs mit der 2007 ausgebrochenen Subprime-Krise und den Turbulenzen am Finanzmarkt.
Definition der Geschäftsmodell-Analyse im Bankwesen: Aufsicht, Nachhaltigkeit der Zielsetzungen und rechtliche Zuständigkeiten seit der Finanzkrise.
Die Furchtthese beschreibt, wie Sorge und Unsicherheit der Anleger eine Finanzkrise durch unentschlossenes Verhalten selbst verstärken können.
Bedeutung des Schimpfworts „Finanzterrorist“: Personen oder Entitäten, die das Finanzsystem zum eigenen Vorteil zulasten der Gesellschaft verzerren.
Finanzmarkt-Interdependenz beschreibt die enge Verflechtung von Banken, Fonds und Versicherungen sowie die Entstehung systemischer Risiken in Krisen.
Finanzmarkt-Stress bezeichnet den durch Unsicherheit und Verlustängste ausgeübten Druck. Erfahren Sie mehr über Verwundbarkeit, Schocks und Finanzkrisen.
Definition des Finanzmarkt-Zusammenbruchs: Wie Verkaufsdruck und Liquiditätsentzug Märkte lähmen und warum Zentralbank oder Staat eingreifen müssen.
Definition der Exit-Strategie: Wie Staat und Zentralbank nach Krisenhilfen Geld aus dem Wirtschaftskreislauf zurückziehen und neue Blasen verhindern.
Definition der Einzelfallentscheidung: Rettung insolvenzbedrohter Banken durch Zentralbanken oder Regierungen und ihre Grenzen in der Finanzkrise.
Die Commerzbank, 1870 gegründet, geriet nach der Subprime-Krise in Schwierigkeiten und wurde im Januar 2009 staatlich gerettet.
Definition von Beratungsqualität: Befähigung und Absicht eines Anlageberaters sowie Vorwürfe und Klagen im Umfeld der Finanzkrise.
Definition der Bankenrettung nach der Finanzkrise: staatliche Hilfe, Moral Hazard, Wettbewerbsverzerrung und die Bedeutung geordneter Insolvenzen.
Definition der Bankenstrafsteuer: US-Vorschlag von 2010 zur Beteiligung von Banken an Krisenkosten und Hürden einer Umsetzung in der EU.
Definition der Bankenverstaatlichung und Analyse ihrer möglichen Folgen für Finanzmarkt, Wettbewerb und Volkswohlstand im Kontext der Finanzkrise.
Definition von „Bankist“ beziehungsweise „Bankster“: ein abwertender Begriff für Banker im Kontext der Finanzkrise nach der Subprime-Krise.
Definition der Automobilbranche, ihrer Vorleistungs-Intensität und ihrer Bedeutung für Konjunkturpolitik, Finanzkrise und staatliche Hilfen.
Definition der zentralbanklichen Anmaßung: übermäßiges Handeln von Zentralbanken, EZB-Macht, demokratische Kontrolle und Risiken für die Finanzordnung.
Definition von „sicherer Hafen“: Währungen, Länder und Vermögenswerte, die Anlegern auch in Finanzkrisen Schutz und Werterhalt bieten.
Definition des aussenwirtschaftlichen Gleichgewichts: Exporte und Importe über mehrere Jahre, EWU, Maastricht-Kriterien und Finanzkrise.
Definition der zentralbanklichen Gestaltungsmacht: Vorwürfe gegen Zentralbanken und die Verantwortung der Eurozonen-Regierungen für die Krise.
Das Glass-Steagall-Gesetz trennte in den USA Einlagen- und Wertpapiergeschäft. Überblick über Zweck, Geltungsdauer und Debatte zur Wiedereinführung.
Die Frauenarbeitsquote bezeichnet den Anteil weiblicher Beschäftigter an den Erwerbstätigen und entwickelte sich in der EWU seit 2007 bemerkenswert.
Lexikonartikel zu Finnlands Euro-Mitgliedschaft, der Finanzkrise, der Wahl 2011 und dem Unmut über Hilfen für Krisenstaaten.
Die Financial Crisis Inquiry Commission untersuchte die Ursachen der US-Finanzkrise nach der Subprime-Krise und veröffentlichte 2011 ihren Abschlussbericht.
Definition und Kritik des Europäischen Währungsfonds: Finanzhilfen, Sanktionen, Moral Hazard, EU-Vertrag und Europäischer Stabilitätsmechanismus.
Definition des Europäischen Systems der Finanzaufseher (ESFS): Entstehung, Ziele und Aufgaben bei der europäischen Finanzaufsicht ab 2011.
Eilbeitritt bezeichnet den Wunsch einzelner EU-Staaten, der Eurozone ohne Erfüllung der vertraglich festgelegten Bedingungen beizutreten.
Definition des Dollar-Crashs: Risiken eines starken USD-Wertverlusts, globale Devisenreserven, US-Staatsanleihen und Umschichtung durch Zentralbanken.
Definition von Bonus und Boni im Finanzwesen: Sondervergütung, Dividende, Bankboni, Anreizsysteme und Risiken kurzfristiger Vergütungen.
Das Banktestament verpflichtet grosse britische Banken zu Notfallplänen für Abwicklung, Kundeneinlagen und Handelsbücher im Krisenfall.
Das deutsche Bad Bank-Modell von 2009 sollte toxische Wertpapiere abwickeln und Unsicherheiten für Finanzsystem und Realwirtschaft verringern.
Definition der symmetrischen Anpassung: Warum Überschuss- und Defizitländer unterschiedlich zur Stabilisierung der Eurozone beitragen sollen.
Anlagehaftung bezeichnet die persönliche Verantwortung für Verluste einer Investition und Maßnahmen zur Stärkung der Haftung am Finanzmarkt.