Thematische Übersicht zu Zentralbanken mit 41 zugeordneten Begriffen, Definitionen und Beiträgen im wissenschaftlichen Gerhard-Merk-Archiv.
Verwandte Begriffe
Definition der zentralbanklichen Gestaltungsmacht: Vorwürfe gegen Zentralbanken und die Verantwortung der Eurozonen-Regierungen für die Krise.
Geldüberhang bezeichnet die positive Abweichung der tatsächlichen Geldmenge von einem modellgestützten Gleichgewichtswert der Zentralbanken.
Der Geldsektor umfasst Banken und Einrichtungen, die den Geldfluss organisieren, darunter Börsen, Zentralbanken, Zahlungsverkehrssysteme und Aufsichtsbehörden.
Definition der realen Geldmenge: noch nicht verausgabtes Geld im Besitz der Wirtschaftssubjekte in der Sprache der Zentralbanken.
Definition des Dollar-Crashs: Risiken eines starken USD-Wertverlusts, globale Devisenreserven, US-Staatsanleihen und Umschichtung durch Zentralbanken.
Definition des Ausschusses für Internationale Beziehungen (IRC): Aufgaben, Zusammensetzung und Bedeutung für die internationale Finanzentwicklung im Eurogebiet.
Definition der Handlungsbereitschaft in der Geldpolitik: Warum öffentlicher Druck und Einflussnahme die Bereitschaft einer Zentralbank beeinflussen können.
Definition zentralbanklicher Goldabkommen: Europäische Zentralbanken veröffentlichen regelmäßig ihre Absichten zum Umgang mit den eigenen Goldbeständen.
Golddeckung bezeichnet heute den Anteil von Gold an den Währungsreserven. Der Lexikoneintrag erklärt historische und aktuelle Bedeutung.
Definition der Goldreserve als Teil der Währungsreserven: Vorteile von Gold, historische Einordnung und Bedeutung für Staatsschulden.
Die Greenspan-Doktrin erklärt, warum Zentralbanken Vermögensblasen nicht gezielt bekämpfen sollten und welche Risiken dies für Preisstabilität birgt.
Greenspeak bezeichnet bewusst unbestimmte Äußerungen von Zentralbankvertretern, die unterschiedliche Erwartungen an den Finanzmärkten auslösen.
Definition des Glaubwürdigkeits-Paradoxons: Wie glaubwürdige Geldpolitik, niedrige Zinsen und die Suche nach Rendite riskante Anlagen fördern können.
Definition des Gentlemen’s Agreement in der Geldpolitik: informelle Vereinbarung zwischen Zentralbank und Banken sowie Bedeutung für deren Geschäftsbeziehungen.
Die Geldlücke bezeichnet überschüssige Liquidität beziehungsweise ein Liquiditätsdefizit im Währungsraum, das noch nicht in Mengen- oder Preiserhöhungen…
Was bedeutet vorausschauende Geldpolitik? Der Lexikonbeitrag erklärt Wirkungsverzögerungen, kurzfristige Schocks und den Umgang mit Inflation.
Definition von „Geldpolitik ohne Geld“: Warum eine Zentralbank gesamtwirtschaftliche Trends statt Geldmenge und Ausleihungen zugrunde legen soll.
Definition von Fusionen und Übernahmen: Auswirkungen auf Finanzmärkte, Rolle der Zentralbanken und Regeln nach dem deutschen WpÜG.
Definition des Gaspreises als wichtiger Kostenfaktor für Unternehmen und Privathaushalte sowie seine Beobachtung durch Zentralbanken und die EZB.
Definition von Forward Guidance: Wie Zentralbanken ihre geldpolitischen Absichten ankündigen, Investitionen fördern und Glaubwürdigkeitsrisiken eingehen.
Maßnahmen zur Fälschungssicherung von Banknoten: Sicherheitsmerkmale, Chiptechnologie und das Erkennen sowie Aussondern gefälschter Geldzeichen.
Das Europäische Währungsinstitut (EWI) koordinierte die nationalen Zentralbanken und bereitete die Errichtung des Europäischen Systems der Zentralbanken vor.
Definition der Exit-Strategie: Wie Staat und Zentralbank nach Krisenhilfen Geld aus dem Wirtschaftskreislauf zurückziehen und neue Blasen verhindern.
Definition der Einzelfallentscheidung: Rettung insolvenzbedrohter Banken durch Zentralbanken oder Regierungen und ihre Grenzen in der Finanzkrise.
Devisenreserven sind ausländische Zahlungsmittel im Besitz einer Zentralbank. Definition, Anlageformen und weltweite Anteile von EUR und USD.
Erklärung von Consensus Economics: gesammelte Prognosen aus Verbraucherumfragen und ihre Bedeutung für Zentralbanken und Inflationserwartungen.
Definition der CPIS: Die jährliche IWF-Erhebung zu grenzüberschreitenden Wertpapieranlagen und ihrer Bedeutung für Zentralbanken.
Die Beveridge-Kurve veranschaulicht den Zusammenhang zwischen offenen Stellen und Arbeitslosigkeit und zeigt Grenzen von Datenbasis und Aussagekraft.
Definition der Begrenzungsfunktion: Wie Zentralbanken über Mindestreservepolitik und Zinspolitik den Handlungsspielraum der Banken und die Geldmenge…
Definition von Beherbergungsdienstleistungen und Erläuterung ihrer saisonalen Schwankungen sowie konjunkturellen Abhängigkeit im Finanzlexikon.
Definition von Bargeld-Transaktionen in der Zentralbanksprache: grenzüberschreitende Mitnahme oder Versendung von Banknoten und Münzen.
Definition der Banknoten-Wertbeschränkung: Warum Zentralbanken nur Geldscheine mit geringem Nennwert ausgeben und welche Ziele damit verbunden sind.
Definition von Banknoten-Management: Versorgung mit fälschungssicheren Banknoten, Umlauf, Fälschungen und zentrale Quellen der EZB und Bundesbank.
Definition des Barcelona-Prozesses: eine Kooperation der EZB mit zwölf Zentralbanken der Mittelmeerstaaten. Mit Verweis auf den EZB-Monatsbericht.
Definition der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ): Aufgaben, völkerrechtlicher Status, Europäische Zahlungsunion und Bankenaufsicht.
Definition der vermögensorientierten Geldpolitik: Vermögenspreise, Zentralbank, Immobilien, Finanzmärkte und Risiken einer Preisstabilisierung.
Definition zentralbanklicher Aufkäufe von Staatsanleihen: EZB, Staatsfinanzierung, Niedrigzinsen, Vermögensblasen und Folgen für Sparer.
Definition der Anleiherendite als Brutto-Ertrag zehnjähriger hochbonitärer Staatsanleihen und ihre Bedeutung für Kapitalverschiebungen.
Definition geldpolitischer Anweisungen: Kritik an vereinfachten Vorgaben für Zentralbanken und an nachträglichen Beweisen ihrer vermeintlichen Fehler.
Definition der Absorptionsfähigkeit: Aufnahmefähigkeit von Anlegern am Finanzmarkt sowie Aufnahme und Nutzung externen Wissens in Organisationen.
Definition der Absatzwirtschaft als Gross- und Einzelhandel sowie ihre Rolle in der Lieferkette nach der Sprache der Zentralbanken.