Glaubwürdigkeits-Paradoxon (paradox of credibility)
Um 2005 in Zusammenhang mit der Geldpolitik aufgekommene Bezeichnung für die Tatsache, dass dann, – wenn eine Zentralbank im Zuge einer glaubwürdigen Geldpolitik (credible monetary policy) – die Inflation und damit auch die Zinsen niedrig hält, – sich viele Anleger auf der Jagd nach hoher Rendite – hochriskanten Finanzprodukten (high-risk financial products) weltweit zuwenden. Die Folgen der Subprime-Krise wurden von manchen Beobachtern auf diese Weise (mit)erklärt. – Siehe Carry Traders, Elisabeth-Frage.
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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