Glaubwürdigkeits-Paradoxon (paradox of credibility)

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Um 2005 in Zusammenhang mit der Geldpolitik aufgekommene Bezeichnung für die Tatsache, dass dann, – wenn eine Zentralbank im Zuge einer glaubwürdigen Geldpolitik (credible monetary policy) – die Inflation und damit auch die Zinsen niedrig hält, – sich viele Anleger auf der Jagd nach hoher Rendite – hochriskanten Finanzprodukten (high-risk financial products) weltweit zuwenden. Die Folgen der Subprime-Krise wurden von manchen Beobachtern auf diese Weise (mit)erklärt. – Siehe Carry Traders, Elisabeth-Frage.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Glaubwürdigkeits-Paradoxon (paradox of credibility)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/glaubwurdigkeits-paradoxon-paradox-of-credibility/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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