Devisenreserven (foreign exchange reserve)

Wenn nicht anders definiert, so meint man heute damit die ausländischen Zahlungsmittel – in der Regel angelegt in zinstragenden Papieren der entsprechenden Denomination – im Besitz einer Zentralbank. Weltweit waren im Jahr 2009 knapp achtundzwanzig Prozent der Devisenreserven aller Zentralbanken in EUR angelegt; der Anteil des USD betrug etwas über zweiundsechzig Prozent. – Im Falle der Devisenzwangswirtschaft spricht man eher von Devisendecke. – Siehe Dollar-Crash, Goldopfer, Währungsreserve. – Vgl. die Höhe der Reserven der EZB, untergliedert nach einzelnen Posten, im Anhang “Statistik des Euro-Währungsgebiets”, Rubrik “Aussenwirtschaft” des jeweiligen Monatsberichts der EZB, Geschäftsbericht 2005 der Deutschen Bundesbank, S. 78 (weltweite Übersicht), Geschäftsbericht 2006 der Deutschen Bundesbank, S. 73 (weltweite Übersicht 1998 und 2004-2006), Geschäftsbericht 2007 der Deutschen Bundesbank, S. 77 (weltweite Übersicht weitergeführt) sowie den jeweiligen Geschäftsbericht der Deutschen Bundesbank, Abschnitt “Wirtschaftliche und monetäre Entwicklung im Euro-Währungsgebiet”.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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