Thematische Übersicht zu Finanzmärkte mit 77 zugeordneten Begriffen, Definitionen und Beiträgen im wissenschaftlichen Gerhard-Merk-Archiv.
Verwandte Begriffe
Definition des organisierten Handelssystems (OTF): Bedeutung, Risiken intransparenten Handels und geplante EU-Handelspflichten ab 2017.
Finanzielle Globalisierung beschreibt die Internationalisierung von Darlehensangebot und -nachfrage, Kapitalströme, Finanzmärkte und neue Wettbewerber.
Das Finanzsystem umfasst Zentralbanken, Banken, Finanzmärkte, Zahlungsverkehr und Regulierung. Definition, Entwicklung und Bedeutung im Überblick.
Finanzmarktwissen bezeichnet Kenntnisse über Abläufe an den Finanzmärkten und deren Verbreitung in der Öffentlichkeit sowie bei Intellektuellen.
Finanzarchäologie bezeichnet lange Datenreihen zu Finanzmärkten. Der Lexikoneintrag erläutert Grenzen und Risiken rückwirkend erhobener Zahlen.
Definition von Emission im Finanzwesen: Ausgabe von Wertpapieren, insbesondere Aktien durch eine neu gegründete Gesellschaft, mit wichtigen Fachbegriffen.
Complacency bezeichnet die trügerische Sicherheit von Marktteilnehmern und das Ausblenden von Risiken in Finanzmärkten und Risikomodellen.
Definition des Börsenindex: Messziffer zur übersichtlichen Darstellung von Kursverläufen, Wertpapieren und Marktsegmenten in Zahlen oder Grafiken.
Definition der Bestreitbarkeit an Finanzmärkten: Zutritts-Schranken, Wettbewerb, Preissetzung und der Einfluss von Konsolidierungen.
Definition der Bewertbarkeit: Warum monetäre Ausdrucksfähigkeit für Bilanzierung und Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung grundlegend ist.
Das Finanzlexikon beschreibt drei Grundgeschäfte der Finanzmärkte: Zahlungen, die Vermittlung zwischen Gläubigern und Schuldnern sowie Zeitübertragung.
Definition der politischen Ansteckung im Finanzlexikon: Wie Massnahmen eines Landes Erwartungen und Reaktionen in anderen Staaten beeinflussen.
Definition von Hedge-Fonds und Hedgefonds: Merkmale, Strategien, Hebelwirkung, Anleger, Regulierung und Risiken für die Finanzstabilität.
Überblick über Hedge-Fonds-Arten: Makrofonds, Globalfonds, Wertvergleichsfonds und Dachfonds sowie die zunehmende Einflussnahme der Manager.
Herdenverhalten beschreibt die Orientierung von Anlegern an anderen Marktteilnehmern und seine Rolle bei Kursübertreibungen und Finanzblasen.
Definition der A-Plattform im Handelssystem: Eine Plattform stellt Angebote und Nachfragen ein und tritt als Gegenpartei für jedes Geschäft auf.
Hausse bezeichnet einen allgemeinen Preisanstieg, besonders an der Börse, sowie eine expansive Konjunkturphase mit rasch wachsendem Bruttosozialprodukt.
Der Börsengrundsatz „Hausse nährt die Hausse“ erklärt prozyklisches Anlegerverhalten, Marktbewegungen und die Entstehung von Spekulationsblasen.
Definition der zyklischen Hausse: Wie steigende Aktienkurse Konsum, Kredite, Investitionen und ausländische Kapitalzuflüsse fördern.
Definition von Gründungsschwindel: betrügerische Angebote zur Finanzierung angeblicher Gesellschaftsgründungen und Veruntreuung eingeworbener Gelder.
Global Macro bezeichnet eine Hedge-Fonds-Strategie, die globale wirtschaftliche, politische und geopolitische Entwicklungen für Anlageentscheidungen nutzt.
Great Moderation bezeichnet die seit etwa 2000 nachlassende Volatilität an den Finanzmärkten und nennt mögliche Ursachen wie besseres Risikomanagement.
Grössenvertrauen bezeichnet die Erwartung staatlicher Unterstützung für systemische Grossbanken. Der Lexikoneintrag erläutert Moral Hazard und…
Gewinnwarnung bezeichnet die negative Berichtigung einer Ergebnisprognose. Der Lexikoneintrag erläutert Ad-hoc-Pflichten und Marktfolgen.
Definition der Geldmarkt-Sätze für Tagesgeld sowie Ein-, Drei-, Sechs- und Zwölfmonatsgeld nach der EZB und Hinweise zu ihrer Veröffentlichung.
Geldsatz bezeichnet Zinssätze für Zahlungsmittel, Zentralbankkredite und kurzfristige Ausleihungen. Definition mit EZB-Bezug und Verweisen.
Definition von Fusionen und Übernahmen: Auswirkungen auf Finanzmärkte, Rolle der Zentralbanken und Regeln nach dem deutschen WpÜG.
Definition der Gegenspekulations-Theorie: Warum Contrarians gegen Markttrends handeln und weshalb diese Strategie nur selten erfolgreich ist.
Definition von Frontrunning im engeren und weiteren Sinn: Anpreisung wertloser Papiere, Kaltaquise sowie Werbung über E-Mails, Internet und soziale Netzwerke.
Frühwarnsysteme erkennen Signale für Boom und Krise an Vermögensmärkten. Wichtige Indikatoren sind Kreditwachstum und Währungsreserven.
Definition der verbalen Führung: Wie Zentralbanken mit Verlautbarungen und Reden nach Zinssenkungen auf Finanzmärkte einwirken.
Definition von Flaute und Flauheit an der Börse: Marktverhältnisse mit unterdurchschnittlichen Umsätzen sowie verwandte Finanzbegriffe.
Finanzmathematische Formeln sollen Risiken im Optionsgeschäft berechnen. Der Lexikoneintrag zeigt anhand von LTCM und 9/11 ihre Grenzen.
Finanzteil bezeichnet in Zeitungen sowie Radio- und Fernsehsendungen den Bereich, in dem Geldthemen und aktuelle Marktbedingungen erörtert werden.
Finanztheorie untersucht Finanzierung, Kapitalmärkte, Finanzprodukte und Portfolioaufbau sowie Risiken und steuerliche Aspekte der Geldanlage.
Finanzwetten sind Glücksverträge auf künftige Preise von Wertpapieren oder Indizes. Anbieter benötigen eine Erlaubnis zur Anlagevermittlung.
Finanzzentrum bezeichnet einen Ort mit herausragender Bedeutung für Finanzdienstleistungen sowie einer Konzentration von Finanzinstituten.
Finanzpsychologie untersucht psychologische Verhaltensmuster, Anlegerentscheidungen und Kurse. Ihre Grenzen gegenüber finanzmathematischen Erklärungen.
Finanzierungsliquidität bezeichnet die Verfügbarkeit finanzieller Mittel und hängt von der Marktliquidität sowie deren Preiswirkung bei Transaktionen ab.
Der Begriff Finanzinsel beschreibt die Schweiz als sicheren Hafen und die Folgen von Frankenaufwertung, Euro-Kursziel und geldpolitischer Abhängigkeit.
Definition des Finanzmarktschocks: Ursachen, Marktreaktionen und Auswirkungen auf die Realwirtschaft sowie wichtige verwandte Finanzbegriffe.
Strukturierte Finanzprodukte kombinieren mehrere Finanzinstrumente, darunter mindestens ein Derivat. Definition, Kapitalschutz und Risikoprofil.
Die Financial Market Association, früher ACI, ist eine 1955 gegründete Vereinigung von Devisenhändlern und engagiert sich für Ausbildung und…
Definition der Finanzanalyse: Untersuchung von Märkten, Branchen und Unternehmen sowie regulatorische Anforderungen für Analysten und Banken.
Definition von Finanzanalyst: Aufgaben, Finanzmarktbeobachtung, Anlageentscheidungen sowie aufsichtsrechtliche Vorgaben zu Vergütung und Investment Banking.
Weiterbildungsprogramm für Personal europäischer Aufsichtsbehörden mit Kursen zur Verbindung von Praxis- und Forschungserfahrung im Finanzsektor.
Definition des Euro STOXX: Aktienindex für Länder des Euro-Währungsgebiets mit Teilindizes für Marktsektoren und Branchen.
Euphoriephase an der Börse: Definition eines beschleunigten Preisanstiegs mit anschließendem schnellen und steilen Kurssturz.
Euroclear ist ein 1968 in Brüssel gegründetes Clearing-System für internationale Wertpapiertransaktionen und heute ein weltweit bedeutendes Verrechnungshaus.
Definition der Ersparnisschwemme: globale Überschüsse, Anlagen in US-Anleihen und mögliche Risiken für den US-Dollar und den Euro.