Hausse, zyklische (cyclical boom)

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Um 2000 aufgekommene Bezeichnung für die Tatsache, dass bei steigenden Aktienkursen – Privathaushalte, die Aktien besitzen, sich reicher fühlen, daher mehr kaufen sowie auch Kredite aufnehmen zum Erwerb von Wohneigentum, Autos und anderen teuren Gütern; denn ihre hoch bewerteten Aktien bieten den Banken offenbar genügend Sicherheiten; – Unternehmen leichter Anleihen aufnehmen bzw. neue Aktien ausgeben können, was CETERIS PARIBUS einen starken Schub in der Nachfrage nach Investitionsgütern zur Folge hat; – ausländische Investoren sich diesem Land zuwenden werden. Geht der Börsenboom jedoch zu Ende, dann kehren sich diese Verhaltensmuster (behavioural patterns) zur zyklischen Baisse um. – Siehe Akzelerator, finanzieller, Baisse, zyklische, Kreditkanal, Kreditbeschränkungs-Karussell, Luxuskonsum, Privatkredit, Wert, zyklischer, Zyklik.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Hausse, zyklische (cyclical boom)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/hausse-zyklische-cyclical-boom/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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