Kreditkanal (credit channel)

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Wenn nicht anders definiert, so meint man damit die Übertragung einer Massnahme der Zentralbank auf das Kreditvergabe-Verhalten der Banken. – Oft unterscheidet man dabei vor allem einen – Bankenkanal (bank lending channel), wo institutsspezifische Verhaltensänderungen (institute-specific changes in business policy) entscheidungsbestimmend sind, im einzelnen abhängig vor allem von der jeweiligen Liquiditätslage und den aufsichtlichen Eigenkapitalvorschriften, und – den Bilanzkanal (balance sheet channel), in dem ein allfälliger Wertverlust von der Bank angedienten Kreditsicherheiten die Geschäfte beeinflusst. – Siehe Bremsweg, geldpolitischer, Hausse, zyklische, Information, asymmetrische, Transmissionsmechanismus, monetärer. – Vgl. Monatsbericht der EZB vom November 2011, S. 95 f. (grundsätzliche Aussagen zum Kreditkanal; weitere Komponenten; Literaturhinweise).

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Kreditkanal (credit channel)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/kreditkanal-credit-channel/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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