Börse
Thematische Übersicht zu Börse mit 30 zugeordneten Begriffen, Definitionen und Beiträgen im wissenschaftlichen Gerhard-Merk-Archiv.
Verwandte Begriffe
Effektenbörse verständlich erklärt: organisierter Markt, an dem Wertpapiere aller Art gehandelt werden. Mit Verweis auf Börse und Effekten.
Börsenfieber bezeichnet einen Kaufrausch an der Börse. Das Finanzlexikon verweist auf verwandte Begriffe wie Hausse, Rally und Überschwang.
Überblick über die vier zentralen Börsenfunktionen: Markt-, Mobilisierungs-, Substitutions- und Bewertungsfunktion bei Wertpapieren.
Definition des Börsenrats: Zusammensetzung, Aufgaben und Überwachung der Börsengeschäftsführung nach § 9 BörsG in Deutschland.
Börsenstimmung bezeichnet die Neigung von Käufern und Verkäufern, Engagements einzugehen, und hängt von den Erwartungen der Marktteilnehmer ab.
Börsentag verständlich erklärt: Definition des Kalendertags, an dem eine Börse geöffnet ist und Käufe sowie Verkäufe getätigt werden können.
Frühlingstriebe bezeichnen erste Erholungsanzeichen an einem daniederliegenden Markt, besonders moderate Kursanstiege nach einer langen Baisse.
Fehlkauf bezeichnet an der Börse einen Vermögenswert, dessen Erwartungen sich für Anleger nicht erfüllen. Auch im Zusammenhang mit Falschberatung.
Definition von Entscheidungsfreistellung: Anleger geben dem Makler bei der Ausführung eines Börsenauftrags fachkundige Entscheidungsfreiheit.
Definition der gegensätzlichen Einschätzung an der Börse: Eine Minderheitsmeinung, die der vorherrschenden Erwartung zum Marktverlauf widerspricht.
Definition der Baisse als auffallender Preisrückgang und Erläuterung marktbezogener Kriterien, gleitender Durchschnitte und verwandter Begriffe.
Abgabedruck bezeichnet ein zeitweise ungewöhnlich hohes Verkaufsangebot von Wertpapieren an der Börse. Mit Verweisen auf Abgabepanik und Sell Out.
Hausse bezeichnet einen allgemeinen Preisanstieg, besonders an der Börse, sowie eine expansive Konjunkturphase mit rasch wachsendem Bruttosozialprodukt.
Definition von Grundstimmung: Erwartungen der Marktteilnehmer zur Gesamtwirtschaft und Weltpolitik, die kurzfristige Käufe und Verkäufe beeinflussen.
Definition von Glockenschlag-Geschäft: Ein Börsenauftrag zu Beginn oder kurz vor Ende der Handelszeit. Mit Verweisen auf verwandte Begriffe.
Definition von Fraktion im Finanzwesen: eigenständige Marktgruppe und Börsenorder unterhalb der Mindestgröße mit höheren Gebühren.
Definition von Freimakler: Börsenhändler in Deutschland, die ihre Geschäfte vor allem im Börsensegment Freiverkehr tätigen.
Definition von „Fixer (bear)“: In älteren Dokumenten ein Marktteilnehmer mit Erwartungen auf steigende Preise, also ein Haussier.
Definition von Flaute und Flauheit an der Börse: Marktverhältnisse mit unterdurchschnittlichen Umsätzen sowie verwandte Finanzbegriffe.
Festigkeit bezeichnet an der Börse stabile Preise oder Kurse, die sich trotz schwankender Kräfte von Angebot und Nachfrage im Großen und Ganzen behaupten.
Euphoriephase an der Börse: Definition eines beschleunigten Preisanstiegs mit anschließendem schnellen und steilen Kurssturz.
Definition von Eindeckungsdrang: Eine Kaufwelle an der Börse aus Erwartung steigender Nachfrage oder einer angebotsbedingten Verknappung.
Einbusse bezeichnet in älteren Dokumenten einen Verlust, besonders im Zusammenhang mit Geschäften an der Börse. Definition im Finanzlexikon.
Corner bezeichnet den Aufkauf verfügbarer Marktstücke zur Kursbeeinflussung sowie eine Lage, in der Leerverkäufer Titel zu überhöhten Preisen erwerben müssen.
Definition von „Bottoming out“ im Finanzwesen: Ein Wertpapier oder Markt erreicht nach einer Baisse den Tiefpunkt; steigende Kurse werden erwartet.
Definition von „Bulle“ im Finanzwesen: Marktteilnehmer, die steigende Preise erwarten, sowie die Bedeutung des Begriffs im Finanzjargon.
Definition der Bewegungsgröße beziehungsweise des Momentums: Berechnung über Kursveränderungen und Abgrenzung zu Volatilität und Beta.
Definition der Barometer-Aktie: Ein Börsenwert, dessen Kursbewegungen als Hinweis auf einen bevorstehenden konjunkturellen Auf- oder Abschwung gelten.
Definition der Basis im Finanzwesen: der Unterschied zwischen Kassapreis und Terminpreis sowie zwischen Märkten oder Warengüteklassen.
Definition von „Bear“ im Finanzwesen: ein Marktteilnehmer, der eine Baisse erwartet und meist heute für einen späteren Termin verkauft.
