Gründungsschwindel (promoting of bogus companies)

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Heute vor allem über das Internet an Privatpersonen gerichtete Angebote, – allgemein Wertpapiere zu erwerben und – im besonderen Aktien zu zeichnen, um Mittel zur Gründung einer angeblich mit besten Marktaussichten ausgestatteten (most favourable market prospects) Gesellschaft aufzubringen. Das auf diese Weise eingeworbene (attracted) Geld wird von den zur Gründung Einladenden auf – im einzelnen vielfältige Art und Weise – veruntreut. – Kenner dieses besonderen Betrugsbereichs wollen seit etwa 2005 einen Rückgang der Gründungsschwindel festgestellt haben. Grund dafür ist wohl, dass sich immer häufiger die Betrogenen (dupes) über das Internet – sogar weltweit – zusammenfanden und einen Racheengel anwarben. – Siehe Agiotage, Beschores, Dampfstube, Daimonion, Danismus, Finanzgeier, Geheimtip, Kapitalmarkt, grauer, Offshore Finanzplätze, Schwindelbank, Underground Banking.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Gründungsschwindel (promoting of bogus companies)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/grundungsschwindel-promoting-of-bogus-companies/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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