Führung, verbale, unfreundlich auch Zentralbankgeschwätz (verbal guidance)

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Um 2013 aufgekommene Bezeichnung für die verstärkte Bemühung einer Zentralbank, durch schriftliche Verlautbarungen und gehäufte Reden der Führungskräfte Einfluss auf den Finanzmarkt zu gewinnen, nachdem die Geldpolitik den Zins bei nahe null Prozent gesenkt hat. – Siehe Anmassung, zentralbankliche, Aufkäufe, zentralbankliche, Codewörter, Diätrendite, Enteignung, kalte, Finanzsodomit, Forward Guidance, Greenspeak, Marktpräsenz, zentralbankliche, Moral Suasion, Politik des offenen Mundes, Repression, finanzielle, Seelenmassage, Tarnkappen-Politik, Zentralbank-Aussagen. – Vgl. Monatsbericht der EZB vom April 2014, S. 73 ff. (lehrbuchmässige Darstellung der Forward Guidance; zahlreiche Literaturhinweise).

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Führung, verbale, unfreundlich auch Zentralbankgeschwätz (verbal guidance)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/fuhrung-verbale-unfreundlich-auch-zentralbankgeschwatz-verbal-guidance/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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