Als “Bank der Zentralbanken” mit Sitz in Basel 1930 als Aktiengesellschaft gegründet, obliegt ihr die Festigung der zwischenstaatlichen Währungsbeziehungen auf fast allen Gebieten, vor allem auf dem Sektor des Aufsichtsrechts. Die Bank ist Subjekt des Völkerrechts (subject under international law) und hat exterritorialen Stellung auf schweizerischem Staatsgebiet. Der BIZ oblag auch die technische Abwicklung der Europäischen Zahlungsunion, mit deren Hilfe sowie der Unterstützung durch die USA die Konvertibilität der meisten westeuropäischen Währungen nach dem Zweiten Weltkrieg schon ab 1958 erreicht werden konnte. – In neuerer Zeit wurde die BIZ vor allem durch den Ausschuss für Bankenaufsicht bekannt, der ein umfassendes Regelwerk für die Tätigkeit der Banken in fast allen Geschäftsbereichen festlegte. – Siehe Basel-II, Basel-III. – Vgl. Monatsbericht der EZB vom Januar 2001, S. 82 wegen weiterer Informationen, Jahresbericht 2012 der BaFin, S. 41 (die BIZ im Geflecht internationaler Institutionen und Ausschüsse) sowie den jeweiligen Jahresbericht der BaFin, Kapital “Internationales”.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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