Thematische Übersicht zu Bankenrettung mit 13 zugeordneten Begriffen, Definitionen und Beiträgen im wissenschaftlichen Gerhard-Merk-Archiv.
Verwandte Begriffe
Definition der Bankenrettung nach der Finanzkrise: staatliche Hilfe, Moral Hazard, Wettbewerbsverzerrung und die Bedeutung geordneter Insolvenzen.
Die umgekehrte Bankenrettung stärkt gesunde Banken mit staatlichen Darlehen, damit sie zahlungsunfähige Institute übernehmen können.
Definition des Garantiefonds: Bedeutungen bei Investmentfonds, Bankenrettung, Versicherungen und Kapitalanlagen sowie zentrale Fachbegriffe.
Definition des First-Mover-Bonus: Vorteile für Banken, die sich in einer Krise zuerst staatlichen Rettungsmaßnahmen unterstellen, mit Beispiel Commerzbank 2008.
Definition der Exit-Strategie: Wie Staat und Zentralbank nach Krisenhilfen Geld aus dem Wirtschaftskreislauf zurückziehen und neue Blasen verhindern.
Definition der Einzelfallentscheidung: Rettung insolvenzbedrohter Banken durch Zentralbanken oder Regierungen und ihre Grenzen in der Finanzkrise.
Definition von Good Bank: staatliche Haftung für Verluste, KfW-Verbindung, IKB-Rettung 2008 und Verkauf an Lone Star.
Gläubigervorrang bezeichnet die Beteiligung von Bankgläubigern an Verlusten, bevor Steuerzahler belastet werden. Beispiel: Zypern-Krise 2013.
Gehalts-Deckelung bezeichnet die Begrenzung von Zahlungen an Vorstandsmitglieder staatlich unterstützter Banken auf 0,5 Mio. EUR pro Jahr.
Die Fortis-Rettung im Oktober 2008: Liquiditätsengpass, staatliche Übernahme in Belgien und der geplante Weiterverkauf an BNP Paribas.
Die Commerzbank, 1870 gegründet, geriet nach der Subprime-Krise in Schwierigkeiten und wurde im Januar 2009 staatlich gerettet.
Banken-Triage bezeichnet die Einteilung von Banken in A-, B- und C-Institute sowie notwendige Maßnahmen wie Rekapitalisierung, Restrukturierung und Abwicklung.
Definition von Bad Bank, Auffangbank und Abwicklungsanstalt: Aufgaben, Risiken für Steuerzahler und Beispiele aus Japan, Schweden und den USA.