Thematische Übersicht zu Eurozone mit 17 zugeordneten Begriffen, Definitionen und Beiträgen im wissenschaftlichen Gerhard-Merk-Archiv.
Verwandte Begriffe
Grexit bezeichnet im Finanzjournalismus den möglichen Austritt Griechenlands aus der Eurozone. Kurz erklärt mit Verweis auf die Griechenland-Krise.
Definition der zentralbanklichen Gestaltungsmacht: Vorwürfe gegen Zentralbanken und die Verantwortung der Eurozonen-Regierungen für die Krise.
Erklärung des Begriffs GIIPS-Staaten: Griechenland, Irland, Italien, Portugal und Spanien sowie ihre Abweichungen vom Stabilitäts- und Wachstumspakt.
Definition und Kritik des Europäischen Währungsfonds: Finanzhilfen, Sanktionen, Moral Hazard, EU-Vertrag und Europäischer Stabilitätsmechanismus.
Bedeutung von „European Central Bad Bank“: anzügliche Bezeichnung für die EZB im Zusammenhang mit Kapitalerhöhung und Staatsanleihenkäufen.
Definition der Euro-Krise und Staatsschuldenkrise: Ursachen, Bailout-Risiken, Folgen für den Euro, Sparer und den Goldpreis.
Euroland bezeichnet die EU-Mitgliedstaaten mit dem Euro als gemeinsamer Währung. Definition, Begriffsgeschichte und verwandte Fachbegriffe.
Eilbeitritt bezeichnet den Wunsch einzelner EU-Staaten, der Eurozone ohne Erfüllung der vertraglich festgelegten Bedingungen beizutreten.
Definition der währungsraumbezogenen Disfunktionalität: Spannungen zwischen gemeinsamer Geldpolitik, nationaler Finanzpolitik und Banken in der EWU.
Erklärung der Finanzbegriffe ClubMed und Pigs sowie der wirtschaftlichen Probleme, Staatsanleihen und Wettbewerbsunterschiede in der Eurozone.
Finanzlexikon: „Blutzoll“ bezeichnet den Schuldenerlass privater Gläubiger für Griechenland und die damit verbundene Umverteilung von Kaufkraft.
Definition der symmetrischen Anpassung: Warum Überschuss- und Defizitländer unterschiedlich zur Stabilisierung der Eurozone beitragen sollen.
Definition von Eurepo: Marktzinssatz für besicherte EUR-Liquidität zwischen erstklassigen Banken und Richtsatz für Repo-Märkte.
Defizitneigung bezeichnet den Anreiz demokratischer Regierungen, sich vor Wahlen zu verschulden. Erklärt werden Folgen für Geldwert und Finanzpolitik.
Der Beitrag erläutert staatliche Bilanztricks in Spanien und Italien: Verlustvorträge, Neubewertung von Zentralbankanteilen und Wettbewerbsverzerrung.
Definition der Auslandsverschuldung: Verbindlichkeiten eines Staates oder Währungsgebiets gegenüber Wirtschaftseinheiten außerhalb des eigenen Raumes.
Definition von Aktienbeständen und Hinweise zur statistischen Erfassung von Aktienportfolios sowie Bewertungsänderungen in der Eurozone.