Finanzmarkt-Interdependenz (interdependence of financial market players)

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Die einzelnen Akteure auf dem Finanzmarkt (hauptsächlich Banken, Fonds, Versicherungen) stehen (heutzutage meistens sogar weltweit) in enger Geschäftsbeziehung zueinander. In normalen Zeiten hat es den Anschein, als seinen deren Risiken unabhängig voneinander. Bei einem Finanzmarkt-Zusammenbruch wie angesichts der auf die Subprime-Krise folgenden Finanzkrise zeigt sich deutlich, dass hier ein systemisches Risiko besteht. Denn kann ein Institut seinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen, dann bringt das alle Vertragspartner in Schwierigkeiten. – Siehe Dominostein-Effekt, Elisabeth-Frage, Finanzmarkt, Wachstumsbedeutung, Finanzmarkt-Zusammenbruch, Herdenverhalten, Lehman-Pleite, Murphy’s Gesetz, Schuldenbombe, Systemkonflikt, finanzmarktlicher. – Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Mai 2010, S. 42 f. (Auswirkungen der Finanzkrise bei Unternehmen, Haushalten und dem Staat), Monatsbericht der EZB vom Februar 2012, S. 117 ff. (grenzüberschreitende Kapitalströme im Eurogebiet; ausführliche Darstellung; viele Übersichten), Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom März 2012, S. 45 ff. (Schocks in den USA übertragen sich auf Europa; Übersichten; Literaturhinweise).

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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Finanzmarkt-Interdependenz (interdependence of financial market players)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/finanzmarkt-interdependenz-interdependence-of-financial-market-players/ (Stand: 15.10.2022).

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