Ein-Euro-Note-Bewegung (one eurobill campaign; bill = in den USA für note [Geldschein] gesagt)
Vor allem in Italien und Griechenland werbende Initiative, in Euroland auch Banknoten im Wert von einem EUR in den Verkehr zu bringen. In beiden Ländern waren vor dem Beginn bzw. Beitritt (Griechenland 2001) zur Währungsunion Münzen so gut wie unbekannt. – Von der EZB wird diese Forderung bisher abgelehnt. Denn die Kosten der Produktion eines Ein-Euro-Scheins sind vergleichsweise hoch, und die Scheine müssten wegen des häufigen Gebrauchs und der raschen Abnutzung oft ausgetauscht werden (“Teuro-Note”). – Im übrigen bekamen die Menschen gerade in Griechenland und Italien mit dem Euro seit vielen Jahrzehnten das erste Mal wertstabiles Geld in die Hand. Von Dank dafür ist in der breiten Öffentlichkeit nie etwas zu spüren gewesen. – Siehe ClubMed, Griechenland-Krise, Hellenoschwärmerei, Papierwährung.
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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