EZB-Netzwerke (ECB-wide networks)

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Das Inflation Persistence Network (IPN) nahm seine Tätigkeit im Jahr 2003 auf mit dem Ziel, die ganz besonderen Zusammenhänge im Eurogebiet zwischen der Preis- und Lohnentwicklung einerseits – in einigen Mitgliedsstaaten bestehen Lohnindexklauseln – und der Geldpolitik andererseits tiefer zu untersuchen.
Erste Erkenntnisse wurden Ende Dezember 2004 in einem Bericht (№ 46 der Occasional Paper der EZB) veröffentlicht. – Das Wage Dynamics Network (WEN) wurde im Jahr 2006 gegründet; in ihm sind auch Vertreter nicht-teilnehmender EU-Staaten vertreten. Das Forschungsteam will über verschiedene Wege – auch über Befragungen bei Unternehmen – die Wechselwirkungen zwischen Arbeitskosten und Preisen in der EU gesamthaft genauer durchleuchten. Auch hier soll der Geldpolitik möglich ganz genaues Wissen über die entsprechenden Zusammenhänge dargereicht werden. – Siehe Ausschuss-Wahn, Geldverbrennung.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „EZB-Netzwerke (ECB-wide networks)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/ezb-netzwerke-ecb-wide-networks/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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