Thematische Übersicht zu Bankwesen mit 146 zugeordneten Begriffen, Definitionen und Beiträgen im wissenschaftlichen Gerhard-Merk-Archiv.
Verwandte Begriffe
Definition des Front-Office-Bereichs im Bankwesen: Tätigkeiten mit persönlichem Kundenkontakt und die Stärkung von Entscheidungsbefugnissen vor Ort.
Definition von Formularsprache: die von abgegrenzten Rechtsbegriffen geprägte Ausdrucksweise in Bankformularen und anderen Schriftstücken.
Delator bezeichnet in der älteren Finanzsprache einen Angestellten, der Geschäftsvorfälle aus einem Institut ausplaudert – einen Zuträger.
Depositen und Deposita sind ältere Bezeichnungen für verzinste Bankeinlagen, insbesondere Sicht- und Termineinlagen. Mit Begriffserklärung.
Definition von Customasing: die Anpassung von Bankdienstleistungen an die besonderen Erfordernisse einzelner Kunden. Mit verwandten Fachbegriffen.
Definition von Callback im Bankwesen: Rückkontakt eines Bankmitarbeiters mit einem Kunden nach einer brieflichen, telefonischen oder digitalen Mitteilung.
Definition von Call Centre und Callcenter: Aufgaben, Kundenbetreuung, Kosten sowie Outsourcing und rechtliche Anforderungen im Bankwesen.
Definition von „Binom“: die bankinterne Bezeichnung für ein Zweierteam und den jeweiligen Partner in allen Geschäftsbereichen einschließlich des Vorstands.
Definition der Alternativbank: Institute mit besonderer Bindung an Bevölkerungsgruppen und speziellen Zielen bei Einlagen und Ausleihungen.
Passivgeschäft bezeichnet Transaktionen, durch die ein Schuldner entsteht, etwa durch Geldeinlagen, Kredite oder ausgegebene Obligationen einer Bank.
Definition von Handelsergebnis: Saldo aus Erträgen und Aufwendungen des Eigenhandels einer Bank, einschließlich marktbewerteter Finanzinstrumente.
Bedeutung von „Haus“ in älteren Dokumenten: Bezeichnung für ein Unternehmen oder Institut, etwa ein Bankhaus. Verweis auf Etablissement.
Definition von Haftungsverbund: aufsichtsrechtliche Beziehungen, Fonds in Bankengruppen und Verlustaufteilung in Überweisungs- und Verrechnungssystemen.
Definition des Handelsbestands: Wertpapiere, die ein Institut mit der Absicht einer baldigen Veräußerung erwirbt, einschließlich Eigenhandel.
Das Handelsbuch umfasst Bankportfolios mit Finanzinstrumenten für kurzfristigen Wiederverkauf oder Gewinnerzielung. Definition und rechtliche Hinweise.
Goodwill bezeichnet den positiven Unterschied zwischen Kaufpreis und Zeitwert eines Unternehmens sowie dessen immateriellen Geschäftswert im Bankwesen.
Granularität bezeichnet die Streuung von Krediten nach ihrer Höhe. Eine hohe Granularität mindert ceteris paribus das Risiko und entlastet Kapital.
Grossbank: Erklärung des Begriffs, mögliche Grössenkriterien und Einordnung der deutschen Grossbanken in der Statistik der Bundesbank.
Grösseneffekte beschreiben Vorteile der Bankenkonsolidierung, etwa bei Research und Risikomanagement, gegenüber Kosten der Integration und…
Definition der Gründerbank: Aufgaben, Zielgruppen und Bedeutung eines meist öffentlichen Instituts für Existenzgründer sowie kleine und mittlere Unternehmen.
Definition von Global Player im Bankwesen: weltweit tätige Institute mit führender Stellung bei internationalen Anleihen, Derivaten und Hedge-Fonds-Umsätzen.
Definition von banklichem Geomarketing und Profiling: Kundendaten nach Merkmalen und Wohngebiet für Standortwahl und Zielgruppenpflege.
Definition provisionsabhängiger Geschäfte: Bankdienstleistungen wie Wertpapierhandel und Versicherungsvermittlung sowie Hinweise zu Provisionsergebnissen.
Definition zinsabhängiger Geschäfte bei Banken: Darlehen, Geldmarkttransaktionen und aufgenommene Kredite sowie wichtige Kennzahlen.
Geschäftsbank: Definition, Einlagen- und Girogeschäft sowie Abgrenzung zur Zentral- und Investmentbank im Finanzlexikon.
Definition von Geschäftskontinuität und Geschäftsstabilität: Maßnahmen zur Fortführung wichtiger Bankgeschäfte bei Betriebsstörungen und Ausfällen.
Definition von Geschäftsschluss und Annahmeschluss: Wann Banken und Überweisungssysteme Buchungen und Aufträge nicht mehr annehmen.
Definition der vollautomatischen Geschäftsstelle: Ausstattung mit Geldautomat, Kontenauszugsdrucker und Terminals sowie Bedeutung für den Bankbetrieb.
Definition von Gewerbebetrieb im Finanzwesen: Unternehmen, die Güter herstellen, verarbeiten und vermarkten. Abgrenzung zu Instituten und Banken.
Das Glass-Steagall-Gesetz trennte in den USA Einlagen- und Wertpapiergeschäft. Überblick über Zweck, Geltungsdauer und Debatte zur Wiedereinführung.
Glattstellung bezeichnet die Begleichung einer Forderung, den Ausgleich eines Kontos oder die Aufhebung einer Futures- bzw. Optionsposition.
Glaubhaftmachung bezeichnet im Verkehr zwischen Kunde und Bank eine mindere Form des Beweises, etwa durch Schriftstück oder eidesstattliche Versicherung.
Definition von Geldausgabeautomat, GAA und Bankomat: Funktionsweise, Verbreitung in Deutschland, Bargeldversorgung und steuerliche Einordnung.
Definition der Geldautomaten-Sperre: Warum Banken Geldkarten fremder Ausgeber an Automaten ablehnen und welche Folgen dies für Kunden hat.
„Geldhaus“ ist eine heute seltene Bezeichnung für eine Bank. Erfahren Sie mehr zur Bedeutung und zu verwandten Begriffen im Finanzlexikon.
Definition von Gap-Analyse und Maturity-Mismatch: Gegenüberstellung künftiger Zahlungszuflüsse und -abflüsse zur Bestimmung des Liquiditätsbedarfs von Banken.
Definition von „Fraudulent“ im Finanzlexikon: ein Kunde erschleicht sich bei der Bank in betrügerischer Absicht ein Darlehen.
Definition des pauschalen Freibetrags: Kreditinstitute können diesen festen Betrag bei der Berechnung ihres EZB-Mindestreserve-Solls abziehen.
Bedingtes Fremdkapital bezeichnet von Geldgebern bereitgestelltes Bankkapital, das bei bestimmten Kapitalquoten zwingend in Eigenkapital umgewandelt wird.
Fristenkongruenz bezeichnet die Abstimmung von Ein- und Auszahlungen sowie Darlehenslaufzeiten, Fälligkeiten und Währungen bei Banken.
Definition des Fristentransformations-Risikos: Warum langfristige Engagements bei kurzfristiger Refinanzierung zu Liquiditätsproblemen führen können.
Definition von Front Desk im Finanzwesen: Empfangsstelle bei Spezialinstituten und Privatbankiers zur Begrüßung und Betreuung von Kunden.
Forderungsklassen bezeichnen die nach Bonitätsgesichtspunkten gegliederten Forderungen und Eventualforderungen von Banken gemäß Artikel 79 der Richtlinie…
Definition von Forschung im Bankwesen nach SFAS 2: Ziele, Nutzen für neue Produkte und Prozesse sowie verwandte Fachbegriffe.
Definition der Forschungs-Partnerschaft: Banken finanzieren wissenschaftliche Untersuchungen durch Universitätsinstitute und nutzen die Ergebnisse für ihre…
Definition von Firmenbank: Ein unternehmenseigenes Institut zur Durchführung der gesamten Finanzierung, mit Verweisen auf Autobank und Konzernbank.
Definition der mittelfristigen Finanzierungskennziffer NSFR nach Basel III: Verhältnis von Mittelzuflüssen und -abflüssen zur Sicherung stabiler Refinanzierung.
Definition der Finanzierungslücke: das Verhältnis von Darlehen an Nichtbanken zu deren Einlagen und Risiken der Refinanzierung am Interbankenmarkt.
Die Finanzinformationenverordnung (FinaV) regelt Meldepflichten, Quartalsberichte und Fristen für Institute nach dem KWG.
Definition des Filialsystems im Bankwesen: Bedeutung persönlicher Beratung, Einsatzbereiche von Filialen und Entwicklung der Niederlassungsdichte.