Geschäftsbank (commercial bank)

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Älterer Ausdruck für jedes Unternehmen, das mindestens – Einlagen von Kunden annimmt (deposit business; Depositengeschäft, Einlagegeschäft) und – bargeldlosen Zahlungsverkehr (giro business activities; Girogeschäft, Umschreibegeschäft) besorgt, in der Regel heute aber – viele weitere Dienstleistungen auf Finanzmärkten erbringt. Man spricht jetzt nur noch von Bank; der Ausdruck “Geschäftsbank” wird meistens lediglich dann gebraucht, um von der Zentralbank (central bank; Notenbank) begrifflich abzugrenzen. – In den USA im Gegensatz zur Investmentbank, die lediglich das Kapitalmarktgeschäft ausübt, ein Institut, das nur das Einlage- und Kreditgeschäft betreibt (financial institution that accepts demand deposits and offers commercial loans, some other types financial services usually are provided as well). – Im Zuge der Subprime-Krise verschwanden die letzten fünf reinen Investmentbanken der USA; zwei (Goldman Sachs und Morgan Stanley) wandelten sich zur Universalbank um. – Siehe Bank, Bankensystem, Fachbankensystem, Hybridbank, Institut, Investmentbank, Trennbanksystem, Unbarinstitut.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Geschäftsbank (commercial bank)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/geschaftsbank-commercial-bank/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com