Thematische Übersicht zu Zentralbank mit 50 zugeordneten Begriffen, Definitionen und Beiträgen im wissenschaftlichen Gerhard-Merk-Archiv.
Verwandte Begriffe
Definition der zentralbanklichen Anmaßung: übermäßiges Handeln von Zentralbanken, EZB-Macht, demokratische Kontrolle und Risiken für die Finanzordnung.
Definition der zentralbanklichen Anpassungspolitik: Ausgleich von Lohn- und Preissteigerungen durch eine entsprechend bemessene Geldmengenausweitung.
Definition von Goldverkauf: Warum der einmalige Verkauf staatlicher Goldreserven in Notzeiten problematisch ist und welche Rolle der innere Wert spielt.
Geschäftsbank: Definition, Einlagen- und Girogeschäft sowie Abgrenzung zur Zentral- und Investmentbank im Finanzlexikon.
Definition der Geldüberversorgung: Wie expansive Geldpolitik Spekulationsblasen, Carry Trades und volkswirtschaftliche Nachteile begünstigt.
Geldverfassung bezeichnet die gesetzlich und gewohnheitsrechtlich bestehenden Einrichtungen eines Währungsgebiets zur Bezahlung von Gütern.
Geldheimat bezeichnet den wirtschaftlichen Hintergrund einer Währung und erklärt ihre Abhängigkeit von Institutionen, Politik und Zentralbanken.
Definition und Funktion von Geldmarkt-Operationen: Wie Zentralbanken Liquidität steuern, Zinsstabilität sichern und sich von Bail-outs abgrenzen.
Geldausweitung bezeichnet die Vermehrung der Geldmenge durch die Zentralbank. Definition mit Verweisen auf verwandte finanzwirtschaftliche Begriffe.
Definition von Fremdwährungsgeschäften: Umsätze von Banken in nicht-heimischer Währung und ihre Bedeutung für die Beobachtung durch die Zentralbank.
Finanzierungspapiere sind Titel, die eine Zentralbank im Rahmen ihrer Offenmarktpolitik einsetzt. Kurze Definition aus dem Finanzlexikon.
Erklärung des Begriffs Erstklassewechsel: ein von der Zentralbank zum Rediskont oder als Kreditsicherheit angenommener Wechsel.
Diskontfähigkeit bezeichnet die Möglichkeit, einen Wechsel bei der Zentralbank zum Rediskont einzureichen. Definition mit Querverweisen.
Definition der Cover Ratio: das Verhältnis von Gesamtangeboten der Banken zum Zuteilungsvolumen der Zentralbank im Offenmarktgeschäft.
Bargeldraum bezeichnet ein Gebiet, in dem Banknoten und Münzen einer Zentralbank gesetzliches Zahlungsmittel sind. Definition und Quellen.
Bardeckung bezeichnet eine unmittelbar gleichwertige Gegenleistung sowie bei Zentralbanken die Summe aus Gold- und Devisenbeständen.
Definition der Ausmünzungsbilanz: Gegenüberstellung von Einnahmen und Ausgaben einer Münzstätte oder Zentralbank sowie Erklärung der Seigniorage.
Definition der monetären Analyse: die zentrale Berücksichtigung der Geldmenge durch die Zentralbank sowie Verweise auf geldpolitische Strategien.
Definition der Abwartehaltung: Zurückhaltung von Marktteilnehmern sowie der Zentralbank und ihre Bedeutung für Finanzmarktkommunikation.
Haushaltsvermögen bezeichnet die statistisch erfassten Vermögenswerte von Privathaushalten und wird von Zentralbanken laufend beobachtet.
Definition des Geldverleihers letzter Instanz: Zentralbankliquidität, Bankenrisiken, Moral Hazard und die Rolle in Finanzkrisen.
Geldpolitik bezeichnet Maßnahmen der Zentralbank zur Steuerung von Geldangebot und Geldnachfrage, zur Sicherung des Zahlungsverkehrs und der Geldwertfunktion.
Geldschöpfung bezeichnet die Vermehrung der Geldmenge durch Kreditvergabe, Zentralbankgeschäfte und den laufenden Prozess der Geldvernichtung.
Der Geldmarkt bezeichnet den Handel mit kurzfristigem Leihgeld, Zentralbankguthaben und Geldmarktpapieren sowie den Liquiditätsausgleich.
Definition der Geldmenge: Bargeld, Buchgeld und Nebenwährungen im Währungsraum sowie Herausforderungen ihrer statistischen Erfassung.
Definition von „geparktem Geld“: ungewöhnlich hohe Bankeinlagen bei der Zentralbank, besonders in Krisenzeiten, sowie Bezüge zu Negativzins und…
Geldbombe bezeichnet einen Bargeldbehälter, eine große Spende oder missbilligend eine starke Geldmengenausweitung durch die Zentralbank.
Gehalts-Nebenleistungen sind zusätzliche Geld- oder Sachleistungen des Arbeitgebers. Erfahren Sie mehr über ihre wirtschaftliche Bedeutung.
Finanzstatistik bezeichnet staatliche und zentrale Informationen zu Daten und Variablen am Finanzmarkt. Mit Hinweisen auf EZB-Monatsberichte und Glossar.
Der Festsatztender bezeichnet ein Verfahren, bei dem die Zentralbank den Zinssatz für Gebote der Banken auf Zentralbankgeld vorgibt.
Definition von „Falke“ im Finanzlexikon: Zentralbanker, die Geldwertstabilität und das Nominalwertprinzip gegen Inflation verteidigen.
Definition von Fazilität: Kreditzusage, Zentralbankangebot zur Liquiditätssteuerung sowie Inanspruchnahme eines Darlehens.
Definition der Einzelhandelsumsätze und ihrer Bedeutung für die Kaufkraftvorausschau sowie Hinweise zu EZB-Statistiken und Preisbereinigung.
Disintermediation bezeichnet die direkte Finanzierung ohne Banken sowie die Umschichtung von Geldanlagen. Ursachen sind Verbriefung und Binnenfinanzierung.
Die Currency-Theorie erklärt Geldwert und Preisniveau aus der Edelmetalldeckung und lehnt eine flexible Anpassung der Geldmenge durch die Zentralbank ab.
Definition von Centre Policy und Center Policy: Leitlinien der Geschäftsführung eines Instituts, etwa für Wertpapiergeschäfte oder den Umgang mit Kunden.
Definition von Bias im Finanzwesen: Wie neutrale, positive und negative Einschätzungen die erwartete Geldpolitik und Zinsentwicklung beschreiben.
Definition des Bid-to-cover ratio: Verhältnis von Gebotsvolumen der Banken zum Zuteilungsbetrag bei Offenmarktgeschäften mit der Zentralbank.
Binnenfinanzierung bezeichnet direkte Darlehen innerhalb von Konzernen und Geschäftsbeziehungen. Erfahren Sie mehr über Inhouse Banking und Disintermediation.
Definition der Berichtsschwelle: Ab welchem Umfang Institute von der Meldepflicht befreit werden und welche Grenzwerte dabei gelten.
Die Banknoten-Rücklaufquote beschreibt das Verhältnis ausgegebener Geldscheine zum durchschnittlichen Banknotenumlauf pro Jahr.
Erklärung des Begriffs Bankrate: historischer Rediskontsatz einer Zentralbank und frühere gesetzliche Grundlage für den Leitzins in Deutschland.
Bankreserven sind Einlagen von Banken bei der Zentralbank. Prägnante Definition des Begriffs im Finanzlexikon von Gerhard Merk.
Der Bargeldkreislauf beschreibt den Weg von Noten und Münzen über Zentralbank, Banken, Konsumenten und Handel zurück zur Zentralbank.
Definition von Bankbasierung: Warum Unternehmen im Eurogebiet überwiegend über Bankkredite finanziert werden und was dies für die Zentralbank bedeutet.
Definition der einzieligen Ausrichtung: Geldpolitik orientiert sich an einem einzigen Ziel oder einer eindeutigen Regel, etwa Preisstabilität oder M3-Wachstum.
Definition von Auftragseingang und Ordereingang: Bedeutung für die auftragsorientierte Industrie sowie Beobachtung durch die Zentralbank.
Definition von Arbeitnehmerentgelt pro Kopf: Bestandteile, Berechnung und Bedeutung für die Analyse der Geldnachfrage durch die Zentralbank.
Definition von Arbeitsmarktpolitik: Maßnahmen zur Beeinflussung von Angebot und Nachfrage nach Arbeitsleistungen sowie Hinweise zur aktiven Arbeitsmarktpolitik.
Die Anbindungsfunktion beschreibt, wie Mindestreserven eine stabile Nachfrage nach Zentralbankguthaben schaffen und die Steuerung des Tagesgeldsatzes…