Geldheimat (monetary habitat)

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Die ökonomische Bedeutung einer Währungseinheit, etwa des USD oder des EUR; ihr “Hintergrund” in Bezug auf die Wirtschaftsstruktur (economic framework), nämlich: – Bevölkerung (people), – Raum (area), – Wissenschaft und Technik (science and technics), – Wirtschaftsgesinnung (economic dispositions) und – Gesellschaftsordnung (social organisation). – Weil das heutige Papiergeld keinen selbständigen Wert (intrinsic value) wie früher noch die Münze aus Edelmetall aufweist, so ist es nur funktionsfähig dank seines Unterbaus in Gestalt staatlicher, zwischen- und überstaatlicher Institutionen, die letzten Endes alle nur politisch gesteuert werden können. Das Geld selbst ist daher ein Politikum (political issue), und es bedarf somit der Lenkung durch eine entsprechende Instanz, der Zentralbank. – Siehe Fluchtgeld, Geld, sittliches, Hafen, sicherer, Institution, Kapitalstrom-Paradoxon, Leitwährung, Notzeit-Anlagen, Produktionskosten, Spielbank-Doktrin, Substanzwert, Wettbewerbsfähigkeit.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Geldheimat (monetary habitat)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/geldheimat-monetary-habitat/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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