Thematische Übersicht zu Geldtheorie mit 14 zugeordneten Begriffen, Definitionen und Beiträgen im wissenschaftlichen Gerhard-Merk-Archiv.
Verwandte Begriffe
Geldtheorie bezeichnet ein Teilgebiet der Volkswirtschaftslehre zur Erforschung aller Fragen rund um Zahlungsmittel, einschließlich ihrer psychologischen und…
Golddeckung bezeichnet heute den Anteil von Gold an den Währungsreserven. Der Lexikoneintrag erklärt historische und aktuelle Bedeutung.
Definition der Goldwährung und ihrer Formen: Goldumlaufswährung, Goldkernwährung und Gold-Devisenwährung im Überblick.
Das Greshamsche Gesetz erklärt, warum schlechtes Geld gutes verdrängt – etwa bei Doppelwährung, gemischter Währung und Nebenwährungen.
Definition der langfristigen Geldneutralität: Warum die Annahme dauerhafter Wirkungenlosigkeit von Geldmengenänderungen empirisch widerlegt ist.
Der Begriff Geldschleier beschreibt die Vorstellung, Geld bilde nur reale Vorgänge ab. Warum Geldmenge und Wechselkurse heute die Wirtschaft beeinflussen.
Geldheimat bezeichnet den wirtschaftlichen Hintergrund einer Währung und erklärt ihre Abhängigkeit von Institutionen, Politik und Zentralbanken.
Geldmengen-Fetischismus bezeichnet die Ansicht, der Geldwert hänge allein von der Geldmenge ab. Der Lexikoneintrag erläutert weitere Inflationsfaktoren.
Neutrales Geld bezeichnet die Forderung, dass Geld keinerlei Wirkungen auf den Wirtschaftskreislauf ausüben darf. Mit Verweisen auf verwandte Begriffe.
Definition der Geldabschaffung: Tausch-Gutscheine, Arbeitsaufwand, zentrale Wirtschaftslenkung und die Kritik an der Versorgungssicherheit.
Gelddiffusion bezeichnet die angebliche Ausbreitung von Zahlungsmitteln wie bei physikalischer Diffusion. Warum dieses Konzept nicht nachweisbar ist.
Freigeld bezeichnet Zahlungsmittel mit Verfallsdatum sowie historisch ausgezahlten Restlohn nach Abzug von Vorschüssen und weiteren Leistungen.
Die Currency-Theorie erklärt Geldwert und Preisniveau aus der Edelmetalldeckung und lehnt eine flexible Anpassung der Geldmenge durch die Zentralbank ab.
Chrysomanie bezeichnet Goldgier und die Forderung, Geld vollständig oder im Kern durch Gold zu decken. Definition mit geldtheoretischen Verweisen.