Chrysomanie (chrysomania)

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Allgemein eine übermässige Hinneigung (excessively intense enthusiasm; addiction) zum Edelmetall Gold; die Goldgier. – In älteren Dokumenten das eindringlichen Verlangen eines Geschäftspartners, ausschliesslich mit Münzen aus Gold befriedigt zu werden. – In der Geldlehre gesagt in Bezug auf die Vertreter der Forderung, dass – Gold zumindest der Kernpunkt allen Geldes sein sollte; – im Extremfall sogar, dass alles Geld hundertprozentig durch Gold – vielleicht auch durch andere Edelmetalle wie Platin – gedeckt sein müsse. – Siehe Anti-Greshamsches Gesetz, Argyromanie, Banking-Theorie, Bimetallismus, Currency-Theorie, Dritteldeckung, Geldmenge, Geldschöpfung, Goldopfer, Peelsche Bankakte, Währung, gebundene.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Chrysomanie (chrysomania)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/chrysomanie-chrysomania/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com