Brückenwährung

Eine Brückenwährung ist eine Drittwährung, die zur Fakturierung internationaler Handelsgeschäfte verwendet wird, obwohl sie weder die Währung des Exportlandes noch diejenige des Ziellandes sein muss. Im Bericht wird insbesondere der US-Dollar in dieser Funktion betrachtet. Seine Nutzung kann Devisenmarkt- und Transaktionskosten beeinflussen und beruht unter anderem auf vorhandener Zahlungsinfrastruktur sowie Netzwerkeffekten. Für deutsche Exporteure ist seine Bedeutung als Brückenwährung vergleichsweise gering, was der Bericht als Hinweis auf eine relativ hohe Akzeptanz des Euro wertet.

Quelle: http://www.gerhardmerk.de, Monatsbericht – August 2026 , 20.08.2026 , PDF-S. 80. https://www.gerhardmerk.de/Monatsbericht---August-2026.pdf.

Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Brückenwährung“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/bruckenwahrung/ (Stand: 21.08.2026).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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