Grössen-Effekte (scale efficiency)

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Wenn nicht anders definiert die Vorteile, welche Banken durch Konsolidierung erzielen, manchmal auch Skaleneffekte (scale effects) genannt. – Grössenvorteile werden vor allem in den kostenintensiven Bereichen des Research, des
Risikomanagements, des Investment Banking, der Rechtsdienste und vieler Tätigkeiten im Back-Off-Bereich gesehen. – Dem sind jedoch immer auch die mit einem Zusammenschluss verbundenen Verschmelzungskosten (cost of integration) gegenüberzustellen. Diese entstehen zwangsläufig aus der Zusammenführung einer jeweils unterschiedlichen Organisationskultur (organisational culture, corporate culture). Das wirkt sich mit einem Aufwand an Angleichung in nahezu sämtlichen Bereichen aus, wie vor allem bei der Entscheidungsfindung, bei Beziehungen zu Kollegen, Vorgesetzten, Kunden und Lieferanten sowie bei den Formen der Kommunikation. – Siehe Bankgrösse, optimale, BlindTaub-Verbindung, Blutbad, Grossbankenbonus, Grössenvertrauen, G-Sifi, Konsolidierung, Totholz.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Grössen-Effekte (scale efficiency)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/grossen-effekte-scale-efficiency/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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