Grossbank (big bank)

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Nicht eindeutig festgelegter Begriff. Die Grösse einer Bank kann sich vor allem beziehen auf – ihr Bilanzvolumen gesamthaft, – Teilposten der Bilanz wie Einlagen und Ausleihungen; aber auch Beteiligungen, etwa an Industriefirmen und Versicherungsunternehmen, – Verbreitung über ein Gebiet, nämlich die absolute bzw. relative Dichte des Filialnetzes, eventuell unter Einbeziehung von grenzüberschreitenden Allianzen gerechnet, samt Marktanteil im nationalen oder internationalen Online Banking, – Anzahl der Beschäftigten, – den Grad ihrer weltweiten Verflechtung mit anderen Instituten, Fonds, Versicherungen sowie weiteren Akteuren auf dem Finanzmarkt oder – was meistens geschieht – – es werden mehrere der genannten und andere Merkmale herangezogen. – In der Statistik der Deutschen Bundesbank umfasst der Begriff die Deutsche Bank AG, die Commerzbank AG und seit Januar 1999 die (zur UniCredit Group gehörende) Bayrische Hypo- und Vereinsbank AG und seit 2004 die Deutsche Postbank AG; diese wurde 2009 mehrheitlich von der Deutschen Bank übernommen. – Siehe Abwickelbarkeit, Algorithmic Trading, Bad Bank, Bank, systemische, Bankbetriebsgrösse, optimale, Bankenaufsicht, europäische, Bankenfusionsjahr, deutsches, BehauptungsStrategie, Downsizing, Finanzinstitut, weltweit tätiges, Gibrat-Regel, Gigabank, Grössenvertrauen, G-Sifi, Krise, systemische, Megamanie, Multi-Boutique-Ansatz, Oligokratie, Penrose-Theorem, Rollenmischung, bankliche, Rush to exit, Sifi-Oligopol, Stabilisatoren, automatische, Subsidiaritätsprinzip, Systemrelevanz, Too big to fail-Grundsatz. – Vgl. das monatlich erscheinende Statistische Heft “Bankenstatistik” der Deutschen Bundesbank, Anhang “Erläuterungen”, Rubrik “Kreditbanken”; Jahresbericht 2010 der BaFin, S. 150 (Konzentrationsprozess im Grossbankenbereich; Mitwirkung der BaFin).

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Grossbank (big bank)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/grossbank-big-bank/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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