Granularität seltener auch Körnigkeit (granularity)

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Mass für die Anzahl und Höhe der einzelnen Forderungen im Verhältnis zum Gesamtumfang der gewährten Darlehn einer Bank; näherhin ein Streuungsmass der Kredite nach betragsmässigen Grössen. Hohe Granularität wirkt CETERIS PARIBUS risikomindernd und nach Basel-II daher kapitalentlastend. – Siehe Klumprisiko, Konzentrationsrisiko. – Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom April 2001, S. 26, Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Juni 2006, S. 42 (Granularitätsanpassung im Zuge von Basel-II; hier auch Formel zur Berechnung).

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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Granularität seltener auch Körnigkeit (granularity)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/granularitat-seltener-auch-kornigkeit-granularity/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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