Geldmund und Goldmund (money mouth)

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Jemand, der gegen Bezahlung was auch immer öffentlich von sich gibt (someone who tells whatsoever for money). – Ein Mensch, der am liebsten mit anderen über Geld redet (somebody typically lost in money talks). – Eine Person mit auffällig viel Gold und/oder Diamanten in den Zähnen (a person having a lot of gold and/or diamonds in ones mouth). Derartiger Gebissschmuck galt früher weithin als chic. Er wurde aber nach dem Ersten Weltkrieg und erst recht nach dem Zweiten Weltkrieg verpönt; nicht zuletzt wohl deshalb, weil man Kriegsgefangenen und missliebigen Personen die Goldzähne roh aus dem Mund schlug. – Siehe Geldhut, Gebissinvestition.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Geldmund und Goldmund (money mouth)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/geldmund-und-goldmund-money-mouth/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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