Finanzdümmling (finance fool, financial self-conceit)
Person – mit einer Schwäche des Verstandes und damit der Unfähigkeit zur Einsicht in die in sich vielfältig vermaschten und verketteten Zusammenhänge auf dem Finanzmarkt, jedoch – mit einer weit übersteigerten Selbsteinschätzung, durch die sie sich als Kenner und Könner über allen Fachleuten wähnen (a person who is deficient in understanding the mechanism of the financial system, but thinks to know and comprehend all coherences very well and much better than all professionals in the financial industry, all specialist in central bank and all experts in universities and research institutes). Die Psychologie spricht hier von Dummdreistigkeit (insolence). Gerade solche Personen fühlen sich indessen berufen, sich in allen Medien kundzugeben. Weil ihre Ansichten in aller Regel völlig abweichend von den Darlegungen der Fachleute aus der Finanzindustrie, den Zentralbanken und den Aufsichtsbehörden sind, wird den Finanzdümmlinge von dem Medienmachern mit Vergnügen ein Plattform geboten. Auf diese Weise entstand eine den Verschwörungstheorien ähnliche, im gesamten abwegige Nebenlehre zur Geld- und Finanztheorie. – Siehe Astro-Prognose, Daimonion, Erpressungspotential, Finanzasophie, Finanzforen, Geheimtip, Know-Nots, Konzern, Misochrematie, Noise Traders, Regionalgeld, Shitstorm, Verschwörungstheorien.
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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