Wertaufbewahrungsmittel (store of purchasing power, store of value)
Allgemein ein Gegenstand, der fortdauernd, über die Zeiten hinweg seinen Wert behält: der seine Qualität und daher auch seinen Marktwert in sich, in seiner Beschaffenheit, in seinem Stoff enthält (intrinsic value: the value that thing has “in itself,” or “for its own sake, ”or “as such”). Zu diesen Gegenständen zählen vor allem Edelmetalle und hier wieder besonders Goldbarren, zu einem gewissen Grade auch Goldmünzen. Wie die Finanzpsychologie lehrt, hat Gold durch die Geschichte hindurch einen tiefen magischen Reiz (deep mystic appeal) auf die Menschen ausgeübt. Strittig ist, ober diese hohe Begehrtheit des Goldes seiner Beschaffenheit als nahezu unzerstörbarer ökonomischer Wert (practically imperishable and indestructible economic value) zuzuschreiben sei, oder ob die hohe Wertschätzung des Goldes ausserökonomisch erklärt werden müsse (should be explained from extraeconomic determinants). – Im engeren Sinne Zahlungsmittel insoweit diese ihre Kaufkraft behalten. – Geldfunktionen, Schwundgeld, Wertspeicher.
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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