Thematische Übersicht zu Finanzwesen mit 385 zugeordneten Begriffen, Definitionen und Beiträgen im wissenschaftlichen Gerhard-Merk-Archiv.
Verwandte Begriffe
Erklärung der Bezeichnung „Gnomen von Zürich“ für Schweizer Banken sowie ihrer historischen Bedeutung im internationalen Finanzwesen.
Definition der Gebietsabsprache im Finanzwesen: Marktaufteilung zwischen Instituten, kartellrechtliche Risiken und typische geografische Vereinbarungen.
Etat bezeichnet im Finanzwesen das Budget eines Staates und seltener eines Unternehmens. Kurze Definition mit finanzwissenschaftlichen Querverweisen.
Definition des (Effekten-)Girosystems: Übertragung von Wertpapieren und Finanzinstrumenten ohne Bewegung physischer Dokumente.
Passivgeschäft bezeichnet Transaktionen, durch die ein Schuldner entsteht, etwa durch Geldeinlagen, Kredite oder ausgegebene Obligationen einer Bank.
Definition von High Yielder: eine außergewöhnlich gewinnträchtige Investition beziehungsweise ein hoch rentierliches Finanzprodukt.
Definition von Highly Leveraged Institutions: Institute mit einem auffälligen Verhältnis von Risiko zu Eigenkapital, vor allem Hedge-Fonds.
Erklärung des Begriffs High Flyer: stark gestiegene Aktie, gutes Kurs-Gewinn-Verhältnis und schnell beförderter Mitarbeiter.
Definition von High Potential und Highpotential im Finanzbereich: aussergewöhnlich sachkundige, angesehene Fachkraft mit hoher Kontaktfähigkeit.
Definition von High-Speed Money: satte Gewinne aus sehr kurzfristigen Finanzengagements ohne Rücksicht auf langfristige Erträge.
Handelskosten sind Ausgaben beim Kauf oder Verkauf von Vermögenswerten, insbesondere Kommissionen, Börsengebühren und Umsatzsteuer.
Definition der erlaubten Handelszeit: Zeitraum, in dem leitende Angestellte Aktien des eigenen Unternehmens privat kaufen und verkaufen dürfen.
Handgeld bezeichnet je nach Kontext freie Ausgaben, Bestechungsgeld, Vorauszahlungen, Trinkgeld, Spielerablösen oder historische Abgaben.
Definition von Handle: Bedeutung der Ganzzahl bei Börsenkursen sowie Bezeichnung für Gesamteinnahmen aus Geschäften oder einem Zeitraum.
Definition von „Handlungsgebot, dringendes“ im Finanzwesen: Eingreifen des Managements bei einer drohenden Entwicklung außer Kontrolle.
Definition des goldenen Handschlags: hohe Zahlungen an ausscheidende Führungskräfte, Ursachen, Kritik und Folgen für das Managerimage.
Das Hands-on-Prinzip bezeichnet den Anspruch eines Investors, bei einem größeren Besitzanteil wichtige Entscheidungen der Geschäftsleitung unmittelbar…
Hängeposition oder Liegenbleiber bezeichnet Wertpapiere, die eine Bank mangels Nachfrage derzeit nicht am Markt absetzen kann.
Definition von Hard Claim: Eine unverhandelbare Forderung, deren Zahlung der Schuldner nicht aufschieben oder neu verhandeln kann.
Haupteinlage bezeichnet die höchst eingebrachte Beteiligung in Geld oder Vermögenswerten bei einer Gesellschaft oder einem Fonds.
Bedeutung von „Haus“ in älteren Dokumenten: Bezeichnung für ein Unternehmen oder Institut, etwa ein Bankhaus. Verweis auf Etablissement.
Headline-Inflation bezeichnet einen anderen Ausdruck für Kerninflation, die volatile Preisbewegungen bei Lebensmitteln und Energie ausklammert.
Handelsbank verständlich erklärt: Definitionen, historische Bedeutungen und die Rolle bei Außenhandelsfinanzierung, Unternehmensfinanzierung sowie Übernahmen.
Guthaben bezeichnet den Kredit-Saldo eines Kontos sowie Vermögen. Definition und Bedeutungen des Begriffs im Finanzlexikon.
Definition von verfügbarem Guthaben: Bargeld, Kassenbestände und gegebenenfalls Sichteinlagen einer Wirtschaftseinheit.
Haftgeld bezeichnet eine im Voraus gezahlte Summe zur Sicherung der Vertragstreue sowie eine Kaution für öffentliche Ämter gegen Veruntreuung.
Haftung verpflichtet zur Übernahme von Schäden und zur Verantwortung für eigene Entscheidungen. Ihre Bedeutung für Märkte und Finanzpolitik erklärt.
Definition von „Haftzettel“: historische Erklärung bei Wechseln zur Bereinigung formeller Mängel, etwa eines unleserlichen Fälligkeitsdatums.
Haltefrist verständlich erklärt: Warum Vermögensgegenstände vertraglich nicht vor einem bestimmten Zeitpunkt verkauft werden dürfen.
Definition von Halter im Finanzwesen: Rechte des Inhabers von Call- und Put-Optionen sowie Übertragung eines Optionskontrakts.
Definition der Handelsbandbreite: der Unterschied zwischen dem höchsten und niedrigsten Kurs eines börsennotierten Vermögenswerts innerhalb eines Zeitraums.
Definition von Glockenschlag-Geschäft: Ein Börsenauftrag zu Beginn oder kurz vor Ende der Handelszeit. Mit Verweisen auf verwandte Begriffe.
Goldparität bezeichnet die gesetzlich festgelegte Goldmenge je Währungseinheit. Erfahren Sie mehr über Goldparitäten und ihre Ablösung durch SZR.
Goldwert bezeichnet den Preis eines Gegenstands oder Wertpapiers, ausgedrückt in Gewichtseinheiten Gold. Definition aus dem Finanzlexikon.
Goldzertifikat bezeichnet ein Dokument, das den Besitz einer bestimmten Goldmenge beglaubigt. Definition aus dem Finanzlexikon.
Definition von Go-Live, Go Live und Roll-out im Finanzbereich: Einführung eines neuen Bank- oder Versicherungsprodukts nach der Marktvorbereitung.
Definition von Gratuist und Gradist: unentgeltlich belieferte Personen und Schüler ohne Gebühren. Bedeutung und verwandte Begriffe im Finanzlexikon.
Glaubhaftmachung bezeichnet im Verkehr zwischen Kunde und Bank eine mindere Form des Beweises, etwa durch Schriftstück oder eidesstattliche Versicherung.
Genusskapital bezeichnet Geld, das Inhaber eines Genussscheins in ein Unternehmen einbringen. Kurze Definition aus dem Finanzlexikon.
Gesamtfälligkeit bezeichnet den Zeitpunkt, an dem eine geschuldete Summe vollständig zurückbezahlt werden muss. Definition im Finanzlexikon.
Gesamtinstitute bezeichnet einen statistischen Messbegriff für alle heimischen Banken einschließlich ihrer Zweigstellen im Ausland.
Geschäftskunde bezeichnet im Finanzwesen einen Vertragspartner eines Instituts, der weder Privathaushalt noch öffentliche Stelle ist.
Definition von Geschäftspartner im Finanzwesen: Gegenpartei eines Finanzgeschäfts und Anforderungen an Geschäftspartner der EZB.
Gestionsprovision bezeichnet eine Zahlung an den Konsortialführer nach Zustandekommen eines Konsortialkredits. Definition im Finanzlexikon.
Definition von Gesundschrumpfung: Warum Unternehmen weniger gewinnbringende Geschäftsfelder abstoßen, um ihre finanzielle Lage zu verbessern.
Definition von Gewerbebetrieb im Finanzwesen: Unternehmen, die Güter herstellen, verarbeiten und vermarkten. Abgrenzung zu Instituten und Banken.
Definition der Gewerkschaftsbank: Entstehung, Mitgliederfokus und Geschichte der Bank für Gemeinwirtschaft bis zur Übernahme durch Santander.
Gewinnpotential bezeichnet die Aussicht auf einen hohen Gewinn aus einem Engagement. Erfahren Sie mehr über Risiko, Aktien und Obligationen.
Gilt bezeichnet eine historische Naturalabgabe, später Geldzahlung, Zins oder Rente sowie eine britische Staatsanleihe in der Börsensprache.
Definition von Geldtransfer-Vermittlern: Aufgaben bei Heimatüberweisungen, fehlende verlässliche Marktdaten sowie verwandte Begriffe und Quellen.