Thematische Übersicht zu Wertpapierhandel mit 32 zugeordneten Begriffen, Definitionen und Beiträgen im wissenschaftlichen Gerhard-Merk-Archiv.
Verwandte Begriffe
Definition von Advanced Execution Services (AES): ein simulationsgestütztes System der Credit Suisse zur algorithmischen Auftragsausführung im Wertpapierhandel.
Das Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel (BAWe) überwachte den Effektenhandel und ging 2002 in der BaFin auf.
Definition provisionsabhängiger Geschäfte: Bankdienstleistungen wie Wertpapierhandel und Versicherungsvermittlung sowie Hinweise zu Provisionsergebnissen.
Gegengeschäft bezeichnet eine Transaktion, bei der ein Wertpapier gekauft und mit Zustimmung des Verkäufers an einen Dritten weiterverkauft wird.
Effektenbörse verständlich erklärt: organisierter Markt, an dem Wertpapiere aller Art gehandelt werden. Mit Verweis auf Börse und Effekten.
Daytrading bezeichnet den kurzfristigen Wertpapierhandel mit Positionseröffnung und -schließung innerhalb eines Handelstags oder weniger Tage.
Bündelung bezeichnet die Zusammenfassung mehrerer Aufträge im Zahlungsverkehr oder Wertpapierhandel zur Abwicklung in einem einzigen Arbeitsgang.
Börsenbetrug bezeichnet gesetzwidrige Handlungen an der Börse zur Erlangung eines ungerechtfertigten Vermögensvorteils. Mit Verweisen auf BaFin und verwandte…
Überblick über amtlich bestellte Kursmakler, Freimakler und Börsenhändler sowie ihre Aufgaben und Pflichten im deutschen Börsenhandel.
Definition des amtlichen Handels: Kursfeststellung durch amtliche Makler, Orderbuchführung und historische Ablösung durch den amtlichen Markt 2002.
Gegenwert bezeichnet im Finanzmarkt den Geldwert einer Transaktion vor Gebühren. Erfahren Sie, wie sich dieser aus Stückzahl und Preis ergibt.
Definition von Frontrunning im engeren und weiteren Sinn: Anpreisung wertloser Papiere, Kaltaquise sowie Werbung über E-Mails, Internet und soziale Netzwerke.
Definition des Festpreisgeschäfts im ausserbörslichen Handel: Kosten inklusive Provisionen, Marktpreisvorgaben und Besonderheiten für Privatkunden.
Definition der überzeichneten Emission: Was eine höhere Nachfrage als das Angebot bedeutet und welche Rolle Emissionspreis und Kurserwartungen spielen.
Definition von Entscheidungsfreistellung: Anleger geben dem Makler bei der Ausführung eines Börsenauftrags fachkundige Entscheidungsfreiheit.
Definition des Einheitskurses: Der einmal täglich festgestellte Börsenpreis für bestimmte Aktien und die meisten Schuldverschreibungen.
Directors' Dealings bezeichnet Geschäfte leitender Angestellter mit Wertpapieren ihres Unternehmens und deren gesetzliche Meldepflicht nach dem TUG.
Definition von Charts Topper: ein Papier oder Vermögenswert in anhaltendem Kursanstieg, auch als Spitzenreiter bezeichnet.
Cold Calling bezeichnet unerlaubte telefonische Geschäftsanbahnung. Der Beitrag erläutert Risiken, Entscheidungsdruck und aufsichtsrechtliche Sanktionen.
Cash and Carry bezeichnet den gleichzeitigen Kauf eines Wertpapiers und Verkauf eines entsprechenden Titels per Termin, finanziert durch Kredit.
Definition der Börsenzulassungsstelle: Zuständigkeit für die Wertpapierzulassung, Marktsegmente, Verkaufsprospekt und Transparenzstandards.
Bull Raid bezeichnet die Kurssteigerung eines Wertpapiers durch vorgetäuschte Handelsumsätze, besonders bei Papieren im Freiverkehr.
Bundesschatzanweisungen sind deutsche Bundeswertpapiere mit zweijähriger Laufzeit. Wissenswertes zu Ausgabe, Erwerb, Tenderverfahren und Handel.
Definition der elektronischen Börse: computerisierte Börsengeschäfte, rechtliche Entwicklung in Deutschland und elektronische Wertpapierhandelspraxis in der…
Definition der Börsenumsatzsteuer bzw. Effektenumsatzsteuer, ihre Abschaffung in Deutschland 1991 und mögliche Folgen für Anleger und Versicherte.
Definition der Beteiligungsschwelle bei börsennotierten Unternehmen und Überblick über meldepflichtige Stimmrechte, Optionen und weitere Instrumente.
Definition des Ausgabepreises bei Aktien, Obligationen und Investmentfonds: Berechnung, Ausgabeaufschlag, Erwerbskosten und Emission.
Definition der blinden Auktion: Kauf- oder Verkaufsangebote ohne Kenntnis der aktuellen Marktlage, im Gegensatz zum sichtbaren Orderbuch.
Anschaffungsgeschäfte bezeichneten in der älteren Finanzsprache den An- und Verkauf von Wertpapieren durch eine Bank.
Die Anleger-Informationspflicht verpflichtet Banken, Kunden vor Wertpapieraufträgen über Anlageeigenschaften, Risiken und wichtige Umstände zu informieren.
Definition von American Depositary Receipts: US-Bankzertifikate, die ausländische Aktien verbriefen und den Handel in USD an US-Börsen ermöglichen.
Abgabedruck bezeichnet ein zeitweise ungewöhnlich hohes Verkaufsangebot von Wertpapieren an der Börse. Mit Verweisen auf Abgabepanik und Sell Out.