Thematische Übersicht zu Liquidität mit 21 zugeordneten Begriffen, Definitionen und Beiträgen im wissenschaftlichen Gerhard-Merk-Archiv.
Verwandte Begriffe
Barmittel und Barliquidität umfassen Kassenbestand und Sichteinlagen. Definition, Zahlungsfähigkeit, Opportunitätskosten und IAS-Einordnung.
Definition von Geldspritze und Finanzspritze: einmalige Mittelzufuhr zur Abwendung einer Finanznot bei Personen oder Unternehmen.
Geldklemme bezeichnet eine vorübergehende Übernachfrage nach Zentralbankgeld oder einen zeitweiligen Mangel an Zahlungsmitteln.
Flüssigmachung bezeichnet in der Finanzsprache die Umwandlung eines Vermögenswerts in Bargeld. Mit Verweisen auf Liquidität und verwandte Begriffe.
Definition des Begriffs Betrag im wirtschaftswissenschaftlichen und finanzsprachlichen Gebrauch sowie Abgrenzung zu Geldbetrag, Summe und Total.
Erklärung des Ausspruchs „Bargeld lacht“: Bedeutung von Cashflow, Barmitteln und sofortiger Zahlung für Unternehmen und Märkte.
Definition von verfügbarem Guthaben: Bargeld, Kassenbestände und gegebenenfalls Sichteinlagen einer Wirtschaftseinheit.
Das Geschäftsmotiv beschreibt den Bedarf an Bargeld zur Überbrückung zwischen Zahlungseingängen und Zahlungsterminen in Unternehmen.
Definition des Geldverleihers letzter Instanz: Zentralbankliquidität, Bankenrisiken, Moral Hazard und die Rolle in Finanzkrisen.
Der Geldmarkt bezeichnet den Handel mit kurzfristigem Leihgeld, Zentralbankguthaben und Geldmarktpapieren sowie den Liquiditätsausgleich.
Geldnutzen bezeichnet den Vorteil der Bargeldhaltung: spontane Kaufgelegenheiten nutzen und sich gegen Zahlungsklemmen absichern.
Free Cash Flow bezeichnet liquide Mittel, die nicht für laufenden Betrieb oder Investitionen benötigt und verzinslich angelegt werden können.
Finanzwirtschaft bezeichnet Maßnahmen zur Liquiditätssicherung, öffentliche Gebarung, Zahlungsströme sowie den Personenkreis des Finanzsektors.
Die goldene Finanzierungsregel verlangt Fristenkongruenz: Kapitalüberlassungsdauer und Kapitalbindung in Vermögenswerten sollen übereinstimmen.
Definition des Finanzmarkt-Zusammenbruchs: Wie Verkaufsdruck und Liquiditätsentzug Märkte lähmen und warum Zentralbank oder Staat eingreifen müssen.
Finanzerträge umfassen Einnahmen aus überschüssiger Liquidität, Wertpapieren, Fremdwährungsgeschäften und Rückbuchungen von Rückstellungen.
Die goldene Bilanzregel verlangt, Umlaufvermögen kurzfristig und Anlagevermögen langfristig zu finanzieren, um die Zahlungsbereitschaft zu sichern.
Welche Maßnahmen Banken widerstandsfähiger machen: Eigenkapital, Liquidität, Risikomanagement, Aufsicht und mögliche Insolvenzregeln.
Definition der goldenen Bankregel: Bankdarlehen sollen nach Umfang, Fälligkeit und Währung den Verbindlichkeiten entsprechen, um Zahlungsfähigkeit zu sichern.
Was bedeutet Anteilschein-Rücknahme? Erklärung zu Rücknahmesperren, Liquiditätsengpässen, Marktverkauf und möglichen Verlusten bei Fonds.
Abundanz bezeichnet in älterer Literatur und Börsenberichten reichlich vorhandenes Geld, das eine Anlage sucht. Mit Verweisen auf verwandte Begriffe.