Thematische Übersicht zu Finanzprodukte mit 23 zugeordneten Begriffen, Definitionen und Beiträgen im wissenschaftlichen Gerhard-Merk-Archiv.
Verwandte Begriffe
Definition kartengestützter Finanzprodukte: Transaktionen, die Kunden mithilfe einer Karte auf dem Finanzmarkt tätigen können.
Financial Engineering bezeichnet die Entwicklung und Kombination von Finanzprodukten sowie die Anwendung finanztheoretischer und informationstechnischer…
Handelbarkeit bezeichnet die Möglichkeit, Vermögenswerte oder Finanzprodukte schnell und zu einem angemessenen Preis zu verkaufen und Liquidität zu schaffen.
Finanzmarktinstrumente sind standardisierte, handelbare Finanzprodukte wie Wertpapiere, Devisen, Edelmetalle, Optionen und Futures.
Finanz-Alchemie bezeichnet spöttisch den Versuch, minderwertige Finanzprodukte durch Strukturierung in erstklassige Produkte zu verwandeln.
Finanzgeschichte untersucht die Entwicklung öffentlicher Finanzen, Finanzprodukte und des Finanzsektors sowie den Wert historischer Zahlungsmittel.
Definition von Amber Light im Finanzwesen: Ein erreichter Kurs erfordert sofortiges Handeln des Inhabers eines Vermögensgegenstands.
Definition des Glaubwürdigkeits-Paradoxons: Wie glaubwürdige Geldpolitik, niedrige Zinsen und die Suche nach Rendite riskante Anlagen fördern können.
Definition von Garantieprodukt im Finanzwesen: Mindestrendite oder Absicherung des Emissionspreises, oft durch Vertragsklauseln eingeschränkt.
Definition des Garantie-Zertifikats: Kapitalschutz, Garantieniveau, Partizipationsfaktor, Cap und Average-Garantie-Zertifikat verständlich erklärt.
Definition von Finanz-Terminkontrakten: standardisierte Verträge zum Kauf oder Verkauf eines Finanzprodukts zu einem vereinbarten zukünftigen Termin.
Finanztheorie untersucht Finanzierung, Kapitalmärkte, Finanzprodukte und Portfolioaufbau sowie Risiken und steuerliche Aspekte der Geldanlage.
Finanzinnovation bezeichnet neue Finanzprodukte, Derivate und steuerrechtliche Gestaltungen. Definitionen, Beispiele und weiterführende Begriffe im Überblick.
Die Fill-or-kill Order verlangt die sofortige vollständige Ausführung eines Börsenauftrags. Andernfalls wird der Auftrag automatisch gelöscht.
Event Risk bezeichnet das Risiko von Marktverwerfungen und starken Preisausschlägen bei Waren oder Finanzprodukten infolge bestimmter Vorkommnisse.
Definition von Endanleger: Wer ein Finanzprodukt dauerhaft hält und dadurch dessen Rechte und Pflichten wie Eigentum, Stimmrechte und Dividenden erhält.
Dampfstube bezeichnet ein meist aus dem Ausland betriebenes Unternehmen, das zweifelhafte Finanzprodukte mit hohen Provisionen anbietet.
Das Bonus-Zertifikat erklärt: Kursgewinne bis zum Cap, Verlustpuffer, Dividendenverzicht und wichtige Angebotsbedingungen der Anbieter.
Definition von Börsengerüchten: gezielte Nachrichten zur Beeinflussung von Kursen börsengehandelter Finanzprodukte, Waren und Devisen.
Definition von „Announcement“ im Finanzmarkt: Ankündigung neuer Finanzprodukte und Bekanntgabe neu aufgelegter Fonds oder Anteilklassen.
Definition von „innovativer Anlage“: strukturierte Finanzprodukte, variable Verzinsung, Optionen sowie Rendite-Risiko-Anpassungen für Kunden.
Erklärung des Begriffs „gefallene Engel“ für insolvente Unternehmen und riskante Finanzprodukte sowie seine theologische Herkunft.
Definition von After-Sales Service im Finanzwesen: Zusatzleistungen nach dem Verkauf von Finanzprodukten, etwa Mitteilungen zur Kursentwicklung.