Finanzinnovation (financial innovation)
Allgemein ein Finanzprodukt, das bis anhin auf dem Finanzmarkt in dieser Form noch nichtbekannt war. – Im engeren Sinne ein Derivat, nämlich grundsätzlich ein Vertrag, dessen Wert von zukünftigen Marktpreisen abhängt. – In der Sprache des deutschen Steuerrechts alle Wertpapiere, die steuerpflichtige Zinsen in steuerfreie Gewinne umwandeln – Siehe Derivate, DerivategeschäfteClearingpflicht, Derivategeschäfte-Meldepflicht, Financial Engineering, Option, Produktregistrierung, Qualitätssteuerung, Terminkontrakt. – Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Juli 2008, S. 15 ff. (Darstellung von Instrumenten im Sinne von und ; Übersichten), Monatsbericht der EZB vom Oktober 2009, S. 79 f. (Einfluss der Finanzinnovationen auf das Kreditangebot der Banken), Jahresbericht 2011 der BaFin, S. 78 (innert der EBA ist ein Standing Committee on Financial Innovation [SCFI] eingerichtet, das aufsichtsrechtliche Vorschläge erarbeitet).
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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