Thematische Übersicht zu Anlegerschutz mit 17 zugeordneten Begriffen, Definitionen und Beiträgen im wissenschaftlichen Gerhard-Merk-Archiv.
Verwandte Begriffe
Definition von Anlegerschutz: Maßnahmen gegen Missstände auf der Angebotsseite des Finanzmarkts und Überblick zum deutschen AnsFuG von 2011.
FESCO wurde 1997 zur Verbesserung von Anlegerschutz, Markttransparenz und Aufsichtsstandards gegründet. 2001 gingen die Aufgaben über.
Finanzgeier bezeichnet unredliche Finanzanbieter und Investoren, die mit fragwürdigen Praktiken schnelle Gewinne erzielen und Anleger schädigen.
Churning bezeichnet den häufigen, provisionsgetriebenen Umschlag eines Anlagekontos durch einen Broker zulasten des Kunden.
Definition der mikroprudentiellen Aufsicht: Ziele, Schutz vor unfairen Praktiken und die Abgrenzung zur Kreditvergabe und makroprudentiellen Aufsicht.
Geeignetheit bezeichnet aufsichtsrechtlich die Prüfung, ob ein Geschäft zu den Mitteln und Anlagezielen eines Anlegers passt.
Der Freiverkehr an deutschen Börsen: Organisation, Zulassung, Aufsicht, Publizitätspflichten und Risiken für Anleger im Überblick.
Der Emittenten-Leitfaden der BaFin fasst zentrale Bestimmungen des Anlegerschutzes, der Insiderverzeichnisse und Marktmanipulation zusammen.
Dingo-Werte sind riskante Wertpapiere, die oft als Geheimtipp beworben werden. Erfahren Sie die Bedeutung und Herkunft des Begriffs.
Ein Diskont-Zertifikat bietet einen Preisabschlag als Sicherheitspuffer, begrenzt jedoch die Kursgewinnchance durch einen Cap.
Der Derivate-Kodex legt Grundsätze für verständliche Produktinformationen, Risikoaufklärung und ein Gütesiegel im Derivatehandel fest.
Daimonion bezeichnet eine innere Warnstimme der griechischen Philosophie und übertragen eine Mahnung des gesunden Menschenverstands in Finanzfragen.
Bucketing bezeichnet eine unzulässige Börsenpraxis, bei der ein Broker Kundenaufträge verzögert und Kursvorteile zum eigenen Gewinn nutzt.
Definition der Börsenumsatzsteuer bzw. Effektenumsatzsteuer, ihre Abschaffung in Deutschland 1991 und mögliche Folgen für Anleger und Versicherte.
Definition von Billigkopie und Imitat im Finanzmarkt: Täuschend ähnliche Wertpapiere werden Anlegern als günstige Gelegenheitskäufe angeboten.
Definition der Auftragsverzögerung: verspätete Weiterleitung von Börsenaufträgen durch Banken, mögliche Anlegerverluste und aufsichtsrechtliche Überwachung.
Die Anleger-Informationspflicht verpflichtet Banken, Kunden vor Wertpapieraufträgen über Anlageeigenschaften, Risiken und wichtige Umstände zu informieren.