Geld, sittliches (honest money)

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Unverfälschte, wertstabile Zahlungsmittel. In einem für die Geldgeschichte wichtigen Schreiben von Papst Innozenz III. aus dem Jahr 1199 wird dies als bedingungslose Sollens-Regel für das Seelenheil der Münzherren festgelegt, weil eine menschenwürdige Gesellschaftsordnung ohne solides Geld nicht möglich sei. Geld ist nach päpstlicher Lehre aus sich heraus, aufgrund seiner Funktionen im Tauschverkehr, mitnichten Sache des Königs (Münzherrn; minting authority), sondern Sache des gesamten Volkes. – Siehe Chremagogik, Chrematonomie, Falke, Geldeigentumsrecht, Geldethik, Geldwertstabilität, Geldzweck, Inflation, Inflations-Steuer, Lug-und-Trug These, Marktmechanismus, Menükosten, Nominalwertprinzip, Valorisationsklage.

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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Geld, sittliches (honest money)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/geld-sittliches-honest-money/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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