Zentralisation, monetäre (monetary centralisation)

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Begriff aus der Systemtheorie als dem Versuch, die gesellschaftliche Wirklichkeit nach ihren das Ganze gliedernden Ordnungsbereichen (systems; Systemen) zu unterteilen. Zufolge dieser Theorie grenzt das Geld den ökonomischen Bereich von allen anderen ab. Geld ist danach das typische Kommunikationsmittel des wirtschaftlichen Teilsystems (characteristic means of communication of the economic subsystem). – Diese selbst in angesehenen Lehrbüchern vertretene Meinung ist so ersichtlich falsch. Denn in ausnahmslos allen Bereichen einer Gesellschaft muss in Geld gerechnet und bezahlt werden. Jederart Kulturveranstaltung (cultural event) verbraucht knappe ökonomische Faktoren. – Siehe Allmacht-Doktrin, Äquivalenzprinzip, Geldabschaffung, Geldethik, Geldglaube, Geldphilosophie, Geldrechenhaftigkeit, Geldzweck, Habsucht, Mammonismus, Pantheismus, monetärer, Sparsamkeit, Symboltheorie,

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Zentralisation, monetäre (monetary centralisation)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/zentralisation-monetare-monetary-centralisation/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com