Geldethik
Thematische Übersicht zu Geldethik mit 11 zugeordneten Begriffen, Definitionen und Beiträgen im wissenschaftlichen Gerhard-Merk-Archiv.
Verwandte Begriffe
Geldethik bezeichnet die vernunft- und gewissenbestimmte Haltung zum Geld sowie Grundsätze für ein faires Zusammenleben am Finanzmarkt.
Geldtheologie und Finanztheologie untersuchen Geld, Reichtum und den Finanzsektor aus theologischer, pastoraltheologischer und exegetischer Sicht.
Geldstolz bezeichnet die Zuschreibung persönlicher Vorzüge aufgrund von Reichtum und die damit verbundene Geringschätzung anderer Menschen.
Geiz bezeichnet das übermäßige Streben nach Geld und Vermögen, bei dem der Besitz zum Selbstzweck wird. Ältere Begriffe sind Philargyrie und Parsimonie.
Definition von sittlichem Geld: wertstabile Zahlungsmittel, ihre Bedeutung für das Seelenheil der Münzherren und die gesellschaftliche Ordnung.
Definition von Chrematonomie: In der älteren Literatur die Wissenschaft vom sachgemäßen Umgang mit Geld auf allen Stufen.
Habsucht und Habgier bezeichnen das krankhafte, unersättliche Streben nach Besitz. Der Lexikoneintrag erläutert Ursachen, Merkmale und Abgrenzungen.
Definition von Geldversessenheit und Geldsüchtigkeit: krankhafte Gier nach Reichtum und ihre schrittweise zerstörerische Wirkung auf die Persönlichkeit.
Definition von Geldraffer und Geldscheffler: Personen oder Entitäten, die unentwegt nach Reichtum streben, oft mit dem Beiklang unredlicher Mittel.
Geldrechenhaftigkeit bezeichnet die Bewertung knapper Mittel in Geld und die Kritik, alles ausschließlich nach ökonomischer Zweckdienlichkeit einzuschätzen.
Die Allmacht-Doktrin beschreibt, wie Geld durch weltweite Präsenz, Austauschbarkeit und Kaufkraft gottähnliche Bedeutung erlangt.
