Allmacht-Doktrin (omnipotence doctrine)

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In der Geldphilosophie die Lehre, dass das Geld infolge der Tatsache – seines weltweiten Zugegenseins, – seiner Eigenschaft, alle Dinge gleichnamig zu machen sowie – seiner Fähigkeit, diese einzutauschen (Kaufkraft; purchasing power) und damit seiner – (fast) alles bestimmenden Wirklichkeit gottähnliche Züge annimmt. Das Geld (der Mammon) wird damit für viele Menschen zum irdischen Gott. – Siehe Actus-purus-Grundsatz, Äquivalenzprinzip, Ausgangstatsache, ökonomische, Finanzialisierung, Geldethik, Geldfunktionen, Geldglaube, Geldrechenhaftigkeit, Geldphilosophie, Geldzweck, Mammonismus, Pantheismus, monetärer, Symboltheorie, Ungüter Zentralisation, monetäre.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Allmacht-Doktrin (omnipotence doctrine)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/allmacht-doktrin-omnipotence-doctrine/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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