Geldphilosophie (philosophy of money)

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Lehrgebäude welches versucht, die Wirkungen des Geldes auf die “innere Welt”, nämlich auf das Lebensgefühl der Personen, die Verkettung ihrer Schicksale und auf die allgemeine Lebensweise der Menschheit auf allen Gebieten (ihre “Kultur”: the set of shared attitudes, values, goals, and practices that characterises an institution, organisation, or group) zu ergründen. Bedeutender Vertreter ist Georg Simmel (1858-1918), dessen gedankentiefe “Philosophie des Geldes” – 1900 erstmals erschienen; seitdem viele Neuauflagen – freilich für der lateinischen Sprache Unkundige ohne ein gutes Fremdwörterbuch nur schwer zu verstehen ist. – Siehe Actus-purusGrundsatz, Argyromanie, Allmacht-Doktrin, Äquivalenzprinzip, Ausgangstatsache, ökonomische, Chremagogik, Chremaphobie, Chrematonomie, Geiz, Geldabschaffung, Geldbewusstsein, Geldethik, Geldpsychologie, Geldrechenhaftigkeit, Geldstolz, Geldtheorie, Habsucht, Mammonismus, Misochrematie, Pantheismus, monetärer, Sparsamkeit, Sparsamkeitsregel, Symboltheorie, Ungüter.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Geldphilosophie (philosophy of money)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/geldphilosophie-philosophy-of-money/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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