Das unmässige Streben nach Geld bzw. Vermögen, wobei Zweck und Mittel verwechselt werden. Der Geizige will nämlich – das Geld bzw. die Vermögenswerte in erster Linie nur haben, um sie zu besitzen, – nicht aber, um für sich oder andere daraus Nutzen zu ziehen. – Selbst berühmte Philosophen und Literaten schreiben bis heute immer wieder das völlige Aufgehen des Zweckbegehrens in dem Begehren des Mittels notwendigerweise dem Geld zu. Das jedoch ist deutlich erkennbar falsch. Denn das Geld besteht in sich; es ist neutral: es wohnt ihm selbst keinerlei zwingende Kraft zu irgendwelchen guten oder schlechten Handlungen bei. – Siehe Actus-purus-Grundsatz, Argyromanie, AllmachtDoktrin, Äquivalenzprinzip, Chremagogik, Chrematonomie, Geldabschaffung, Geldbewusstsein, Geldethik, Geldhai, Geldquetscher, Geldraffer, Geldpsychologie, Geldrechenhaftigkeit, Geldverkettung, Geldstolz, Geldversessenheit, Geldvettel, Geldzweck, Inkontinenz, finanzielle, Habsucht, Harpax, Mammonismus, Misochrematie, Pantheismus, monetärer, Polyplusius, Reichtum, Sparsamkeit, Symboltheorie, Ungüter.
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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